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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Helene in Montreal

Die letzten Wochen

Hey,

mein letzter Bericht ist schon etwas länger her, doch aufgrund der Quarantäne Situation gibt es leider gerade nicht viel zu berichten.       

Bevor hier Mitte März alles geschlossen wurde, hatte ich eine Woche Spring Break. In dieser Woche bin ich mit zwei meiner Freundinnen auf Prom Dress Jagd gegangen, denn zu dem Zeitpunkt schien Corona noch keine Auswirkungen auf unser Leben hier zu haben. Nach dem wir tausende Läden durchstöbert haben und ganz viele Kleider anprobiert hatten, hatte noch immer keine von uns ihr Traumkleid gefunden (zum Glück, kann man jetzt im Nachhinein sagen).  Neben den ausgiebigen Shoppingtouren nutzten wir unsere Zeit, um weitere Facetten von Montreal kennenzulernen. Wir machten beispielsweise einen kurzen Ausflug in Montreals Jüdisches Viertel, wo wir interessanterweise ein kleines, süßes Einhorn Café fanden.



Nachdem Mitte März alle Schulen, Geschäfte, etc. in Montreal geschlossen wurden, mussten meine italienische Gastschwester Giulia und ich unsere Erkundungstouren leider einstellen.  Glücklicherweise hatte unsere Gastmutter Lizon die Idee stattdessen Roadtrips in die Natur zu unternehmen. Und so fuhren wir fast jeden Sonntag mit unserer Gastfamilie raus in die verschiedensten Regionen z.B. in den Osten Quebecs zum Beginn der Appalachen oder eher nordöstlich entlang des Sankt-Lorenz-Stroms.



Auf einem unserer Trips Mitte März lag noch relativ viel Schnee und während wir am Rande eines kleinen Flusses picknickten, fragte uns einer der Anwohner, ob wir Lust hätten eine Runde Schlitten zu fahren.  Gegenüber des Flusses lag ein kleiner Hügel und der ältere Mann namens Terry hatte eine ganze Kollektion von Schlitten. Am Ende fuhren Giulia, meine 3 anderen Gastgeschwister und ich auf einer Art Plastikteppich den Hügel hinunter.


Zu Ostern machten wir einen kleinen Ausflug zu einer kleinen Burg am Ufer eines Flussarms des Sankt-Lorenz-Stroms. Während wir unser mitgebrachtes Eis aßen, genossen wir die ersten frühlingshaften Temperaturen.  Am Morgen des Ostersonntags hatten wir auch eine kleine Osterei-Suche zu Hause veranstaltet. Während wir noch alle tief und fest schliefen, hat meine Gastmutti im ganzen Haus kleine Schokoostereier versteckt (60 pro Etage) und es dauerte eine ganze Weile bis wir alle gefunden hatten.

Und wenn gerade keine Roadtrips anstehen dann verbringen Giulia und ich unsere Zeit z.B. mit kochen & backen. Wir haben schon Pizza selbstgemacht oder zu Ostern haben wir eine Dresdner Eierschecke gebacken. Auf diese Weise lernen wir beide noch ein bisschen mehr über die Kultur des anderen. Zwischen all dem Kochen und Backen, haben wir auch ein Monopoly Montreal Edition gebastelt, welches als kleine Zusammenfassung unseres Auslandsjahres dient.

Von der Schule bekommen wir wöchentlich ein paar Aufgaben, die wir freiwillig machen können, welche sich hauptsächlich mit der Covid-19 Krise beschäftigen. Letzte Woche wurde leider bekannt gegeben, dass High Schools in Quebec nicht mehr vor September öffnen werden.  Damit ist meine High School Erfahrung hier leider ziemlich schnell zu Ende gegangen, doch ich werde das Beste aus den mir verbleibenden Wochen in Montreal machen.

Stay safe and healthy, everybody!

Falls ihr mehr über mein Auslandsjahr erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf meinem wöchentlichen Blog oder meinem Instagram Account vorbei:     

@maple.year_1920

https://maple-year.blogspot.com/