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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Diana in Frankreich

Besuch, Défi Cancer und Point du Raz

Anfang Mai sollte in meiner Schule ein Schulfest stattfinden bei dem viele Spiele wie zum Beispiel Bierpong (mit Wasser natürlich) oder eine Art Lasertag gespielt werden sollten. Es war geplant, dass die Klasse Schulpullover in unterschiedlichen Farben bekommen und die Klassen dann gegeneinander antreten. Wie so oft hat sich das Wetter aber wieder sehr schnell geändert, sodass es die Woche über geregnet hat und das Fest abgesagt wurde. Dafür ist dann am Nachmittag mein Cousin für das Wochenende vorbeigekommen.

Freitags haben wir uns die Stadt bei Nacht angeschaut und leider feststellen müssen, dass Quimper ab einer gewissen Uhrzeit wie ausgestorben ist. Den Samstag haben wir dann bei wunderschönem Sonnenschein ebenfalls in der Stadt verbracht. Mit einem Besuch in einem Museum über die Bretonische Geschichte hatten wir gleich am Mittag den kulturellen Teil abgehakt und konnten uns danach den vielen leckeren Crêperien widmen, von denen es wirklich sehr viele in Frankreich gibt.

Sonntagmorgen sind wir dann mit meiner Familie ans Meer gefahren, weil wir dort mit einer befreundeten Familie zum paddeln verabredet waren. Während ich mich ein weiteres mal davor gedrückt habe Stand-Up Paddling auszuprobieren, hat sich mein Cousin dagegen sofort sehr begeistert darauf gestürzt und es für das erste mal auch wirklich sehr gut hinbekommen.



Am Mittag sind die selben Freunde dann zu uns nach Hause gekommen, um mit uns zu grillen. Da mein Cousin Französisch studiert hat und ebenfalls in Frankreich noch studiert, konnte er dementsprechend sehr gut Französisch sprechen und hat sich super mit meiner Familie und unseren Freunden verstanden. Nachmittags wurde er dann allerdings von seinen Freunden abgeholt und das schöne Wochenende mit meinem persönlichem Übersetzer war somit zu Ende.

Dafür wurde ich dann aber am Mittwoch darauf selber zu einem persönlichem Übersetzer, weil die deutsche Austauschschülerin meiner Gastschwester für eine Woche kam. Die Austauschschülerin war noch sehr jung weshalb sie auch noch nicht sehr lange Französisch hatte aber trotzdem klappte die Verständigung einigermaßen gut. Den Samstag haben wir dann auf dem Défi Cancer verbracht. Das Défi Cancer ist ein Spendenfest welches meine Gastmutter mitveranstaltet und welches alle Spenden an einen Krebsverein abgibt. Mittags wurde gepicknickt und danach konnte man entweder einen Yoga Kurs mitmachen oder, so wie wir es gemacht haben, sich selber leise beschäftigen, sodass der Kurs nicht gestört wird. Da auch noch andere Französische Kinder mit ihren Austauschpartnern da waren, haben wir uns kurzerhand entschlossen, Volleyball zu spielen.



Kurz darauf hat es dann angefangen sehr stark zu regnen, was die Besucher allerdings nicht davon abgehalten hat, sich trotzdem ihre Neoprenanzüge anzuziehen und ins Wasser zu gehen. Einige waren sogar so mutig und sind trotz des schlechten Wetters mit einem Lehrer zusammen Kayak fahren gegangen. Auch meine Gastmutter und ich haben uns ganz spontan dazu entschieden uns die Neoprenanzüge anzuziehen und bei dem Marche Aquatique mitzumachen. Normalerweise geht der eine Stunde und ist etwas vergleichbar mit Aqua Aerobics, nur dass dies hier im offenem Meer und mit Neoprenanzügen stattfindet. Marche Aquatique oder auch Marche dans l'eau ist eine sehr beliebte Sportart bei der man in kleinen Gruppen durch das Meer läuft, natürlich immer begleitet von einem Lehrer, und dabei immer wieder Übungen macht. Beispielsweise soll man einmal durch das Wasser rennen oder wie ein Frosch durch das Wasser hüpfen.



Zum Schluss gab es noch eine große Tombola bei welcher man echt tolle Dinge gewinnen konnte, wie zum Beispiel Rucksäcke, Beauty Produkte (sehr viele sogar!) Aber auch Wellness-Gutscheine und Schnupperkurse fürs Kayak fahren waren dabei.

Am Tag darauf waren wir dann mit Freunden am äußersten Punkt der Bretagne- Point du Raz. Meine Gasteltern haben sich immer einen Spaß daraus gemacht zu erzählen, dass man bei schönem Wetter die Freiheitsstatue sehen kann. Natürlich war das immer nur Spaß, aber sie haben Recht, denn nach dem Point du Raz ist nur das Meer, bis dann nach 5379 Kilometern New York kommt.



Dienstags fand dann ein Soirée crêpes et cidre  in der Schule meiner Gastschwester statt. Es gab Crêpes salzig und süß und für die über 18 jährigen Cidre und für alle Minderjährigen Alkoholfreie Getränke. Am Tag darauf fuhren die deutschen Schüler dann auch schon wieder nach Hause. Ende Mai gab es dann einen Feiertag und den Tag darauf einen Brückentag, sodass wir alle frei hatten. Den Donnerstag haben wir am Meer verbracht und ich habe Kayak fahren ausprobiert und es auch gleich zu meinem neuen Lieblingssport auserkoren.