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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Hendrik in Nova Scotia

Sport, Spaß und Spiel

04.09.2016

Heute ist der zweite Tag bei meiner Gastfamilie. Die letzte Woche war echt mega cool. Am 30.08.16 sind wir alle zum Flughafen gefahren. Ich war lange nicht so aufgeregt wie gedacht. Ich war vor allem eins: Müde. Aufgeregt wurde ich erst bei der Sicherheitskontrolle. Denn da hieß es dann Abschied nehmen. Ein paar Tränen sind geflossen, aber es war nicht schlimm. Während des Fluges war ich total geflashed. Ich bin zwar nicht das erste Mal geflogen, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Deswegen war das total aufregend. In Frankfurt habe ich dann die anderen getroffen. Zusammen sind wir weiter nach Newark geflogen - einer Vorstadt von New York City. Vom Flieger aus konnten wir dann das erste Mal die endlosen Weiten Kanadas sehen. Das war sooo traumhaft.

Vor Ort hat uns eine Mitarbeiterin vom Soft Landing Camp empfangen. Wir sind dann mit einem Bus zum Hotel gefahren. Am Abend gab es ein erstes kurzes Einleitungsseminar. Am nächsten Tag hatten wir am Vormittag wieder ein Seminar. Danach sind wir ins nördliche Manhatten gefahren. Wir haben in der Central Station Mittag gegessen. Mein erster amerikanischer Burger. Und ich muss sagen, er war richtig lecker.

Später haben wir dann eine Stadtführung bekommen. Wir waren im Central Park, in der St. Patrick's Cathedral, am Time Square und bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten, die die Stadt so zu bieten hat. Zum Schluss hatten wir dann noch 3 Stunden Freizeit was ich am coolsten fand.

Der nächste Tag fing auch mit einem Seminar an und nachdem wir wieder in der Central Station Mittag gegessen hatten, sind wir ins südliche Manhatten gefahren. Die Brooklyn Bridge, die Skyline von Manhatten aus Brooklyn, die neue Westfield World Trade Center Mall, die World Trade Center Gedenkstätte und China Town besuchten wir nachmittags. Im Anschluss daran hatten wir wieder 3 Stunden Freizeit.

Am letzten Tag haben wir über Organisatorisches bezüglich des Fluges gesprochen und Spiele im Central Park gespielt. Schließlich waren wir noch in der Jersey Garden Mall - einem riesigen Einkaufscenter. Nachdem ich nachts zwei Stunden geschlafen hatte kam der Bus um 4 Uhr. Ich bin zuerst nach Montreal geflogen und habe dort dann endlich mein Visum bekommen.

Der nächste Flug ging dann nach Halifax, wo ich meine Gastfamillie getroffen habe. Mit mir ist noch ein anderer Gastschüler aus Belgien da. Er kam erst um Mitternacht, weil er ein Anschlussflug verpasst hat. Bis dahin haben wir Halifax angeschaut und gegessen. Heute sind wir zu ihrem Wohnwagen in New Brunswick am Meer gefahren. Wir wollen noch angeln und ein Lagerfeuer machen. Es ist echt cool hier, aber auch anders. Zum Beispiel die Autos oder die typischen amerikanischen Trucks. Das Essen hier ist ziemlich lecker aber auch echt ungesund.

09.09.2016

Gestern war mein erster Schultag. In den meisten Fächer haben wir nur  organisatorisches gemacht. In Physical Active Living haben wir Sportarten genannt, die wir dieses Jahr machen wollen. Und wir werden tatsächlich auch so coole Sachen machen, wie Golf spielen, wandern, reiten, Eishockey, schwimmen, usw. Das Französisch ist für mich sehr schwer, weil die teilweise schon 11 Jahre Französisch lernen. Die Lehrer sind voll nett. Sie haben einfach ein viel engeres Verhältnis zu den Schülern, als in Deutschland. Zum Mittagessen hatte ich ein riesiges "Lunch-Paket" mitbekommen. Nachmittags haben wir dann Baseball ausprobiert. Es hat echt Spaß gemacht.

Heute waren alle International Students und Ambassadors (Das sind unsere Tutoren, die uns im Schulalltag helfen) dabei. Wir waren noch im kleinen Stadtpark, haben dort gechillt und Spiele gespielt.



18.09.

Letztes Wochenende hat ein Ambassadors eine BBQ Party bei sich zu Hause veranstaltet. Es waren fast alle Austauschschüler und Ambassadors dabei. Wir haben Spiele gespielt, im Pool gebadet und viel American Football gespielt. Es war mega spaßig.

Am Montagabend war ich in der Youth Group. Das ist eine Jugendgruppe der Kirche, wo wir auch Spiele spielen und neue Leute kennen lernen.

Baseball mache ich nicht weiter. Es war am Anfang ganz cool, jedoch ist mir das einfach nicht sportlich genug. Eishockey darf ich nicht machen, weil der Trainer der Schulmannschaft meint, dass die Spiele schon zu fortgeschritten für uns sind. Jetzt will ich noch Basketball und Cross Country Running ausprobieren.

Am Mittwoch sind wir dann zum Orientation Camp losgefahren. Das war in einem Holiday Inn Hotel in Truro, circa eine Stunde Autofahrt von hier entfernt. Am Abend hatten wir erst eine Veranstaltung über Regeln, usw., danach war eine Disco. Das hat super Spaß gemacht. Am nächsten Tag sind wir in einer Flotte von fünf gefüllten, gelben Schulbussen in einen Wildlife Park gefahren, wo es Tiere zu sehen gab, die in Kanada leben. Und nachmittags waren wir dann noch Mittag essen und Spiele spielen. Es gab verschiedene Preise zu gewinnen und man hat an den zwei Tagen alle anderen Schüler aus dem Chignecto-Central Regional School Board getroffen. Am Freitag sind wir nach der Schule zu Tim Hortons gegangen. Abends waren wir dann bei Cumberland MMA. Das ist ein Dojo, das auch Jiu Jitsu anbietet. Es war ziemlich gleich zu Deutschland und hat deswegen voll Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich das weiter machen kann.

Gestern, am Samstag, waren wir dann in Sackville, beim Fall Fair. Das ist ein Fest, wo es verschiedene Verkaufsstände, Hüpfburgen, Streichelzoo, usw. gab. Eine Parade, mit Musik und Oldtimern ist auch durch die Stadt gezogen. Zum Schluss waren wir dann noch Lasertag spielen. Das war das erste Mal in meinem Leben und ich muss sagen, dass es echt super war.

Als wir zurück in Amherst waren, sind wir mal wieder zu Tim Hortons gegangen. Zum Schluss des Tages waren wir dann noch im YMCA, dem städtischen Fitnessstudio. Vielleicht schließe ich hier eine Mitgliedschaft ab. Mal schauen...

Jetzt ist schon ein Monat um und es ist so viel geschehen. Ich mache jetzt Cross Country. Das ist joggen, aber eher offroad. Wir hatten auch schon einen Wettkampf. Ich musste 5 km weit laufen. Neben uns sind 3 Rehe gerannt. Da merkt man richtig, dass man in der Natur von Kanada angekommen ist. Ich bin auch in der Stage Band. Das Problem ist nur, dass wir insgesamt drei Leute sind, die alle Klavier spielen wollen.

Mit voll vielen anderen Austauschschülern bin ich jetzt den Chor beigetreten. Es macht so viel mehr Spaß, als anfangs gedacht. Wir haben zwei Mal die Woche Probe, einmal auch morgens vor dem Unterricht.

Gestern war ich dann in Moncton. Das ist die nächste große Stadt hier in der Gegend. Wir sind mit dem Bus hin- und zurückgefahren. Vor Ort haben wir hauptsächlich geshoppt. Am Abend war ich dann bei meinem ersten kanadischen Eishockeyspiel. Es war voll cool. Zum Schluss sind wir dann noch zu einem anderen Austauschschüler gegangen und haben dort einen Film geschaut.

Außerdem waren wir noch beim Ersttreffen für Drachenbootfahren. Das ist aber nur ein- oder zweimal im Jahr.

Letztes Wochenende bin ich mit meinem Gastbruder insgesamt mehr als 20km durch die Stadt gelaufen. Wir sind erst paar Sachen einkaufen gegangen und am Abend zu einer Party von einem anderen Austauschschüler gegangen. Wir haben ein Lagerfeuer gemacht und es war einfach voll geil. Vor allem der Rückweg, als wir durch die Nacht mit Musik gelaufen sind.

Am Sonntag bin ich mit Freunden zu Apple Orchard gegangen. Da konnte man verschiedene Äpfel pflücken. Die zwei, die mich eingeladen hatten, kannte ich zuvor nur durch paar Nachrichten auf Snapchat und trozdem haben sie mich gleich gefragt ob ich mitkommen will. Sind halt typisch freundliche Kanadier.

In Physical Active Living machen wir jetzt endlich richtig Sport und nicht nur immer Schreibarbeit. Das ist voll cool, da jeder Schüler sich für ein Sportart (ich habe Basketball) eintragen und diese dann auch präsentieren musste.

Hendrik berichtet über seinen Austausch in Kanada. Hast du auch Lust auf einen Austausch in Kanada? Wir beraten dich gerne!

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