Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Nourian in South Hazelton

Von Deutschland nach Kanada

Juni 2015
Mein Bewerbungsverfahren

Zuerst muss ich sagen, dass mein Bewerbungsverfahren nicht wie üblich über einen längeren Zeitraum, sondern in wenigen Tagen, beziehungsweise Stunden, ablief. Auf die Idee, ein Auslandsjahr zu machen, kam ich durch meine Schwester, denn sie geht im kommenden Schuljahr nach Indien. Also habe ich mich dazu entschlossen, im selben Jahr ebenfalls ins Ausland zu gehen. Ich muss zugeben, dass ich mir mit dieser Entscheidung wohl etwas zu viel Zeit gelassen hatte. Deshalb setzte sich mein Vater mit mir an den PC und wir schrieben mehrere bekannte Austauschorganisationen an. Vom Ergebnis war ich enttäuscht, denn die meisten Organisationen schrieben mir, ich sei noch zu jung und könne erst im nächsten Jahr ins Ausland gehen. Ganz anders war die Antwort von Dr. Frank Sprachen und Reisen (DFSR). Dort bot man uns nicht nur die Möglichkeit eines Austausches an, sondern sagte meinem Vater, dass ich mich auch für einen Stipendiumsplatz in Kanada bewerben kann. Diese Nachricht hat mich ziemlich überrascht. Ich kam von der Schule nach Hause und mein Vater erzählte mir von der Möglichkeit dieses Stipendiums für Kanada - Ich konnte es kaum glauben und habe mich unheimlich darüber gefreut. Kanada war schon immer mein Wunschland für ein Auslandsschuljahr, doch meine Eltern haben gezögert, weil es doch sehr teuer ist und sie sich das nicht leisten konnten, da sie gleichzeitig den Auslandsaufenthalt meiner Schwester bezahlen müssen.

Von da an ging alles sehr schnell: Ich musste gefühlt zwei Dutzend Formulare ausfüllen und schon am nächsten Abend fand ein Bewerbungsgespräch mit meiner Betreuerin Viktoria statt. Sie ist bei DFSR für Kanada zuständig. Am Anfang des Bewerbungsgesprächs war ich sehr nervös, doch das ging schnell vorbei, denn Viktoria war sehr sympathisch und ist mir sehr freundlich begegnet. Sie stellte mir die verschiedensten Fragen darüber, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten würde. Das Gespräch dauerte fast eine Stunde und fand teilweise in Deutsch und teilweise in Englisch statt. Nochmals eine halbe Stunde später, nachdem ich meiner Familie ganz genau über das Gespräch berichtet hatte, ging ich zu Bett. Ich lag aber die halbe Nacht lang wach und habe viel über das, was mich jetzt erwartet, nachgedacht. Die Vorstellung, ein Jahr lang von zu Hause weg zu sein hat mir zugegebenermaßen schon Angst gemacht, andererseits begann ich, mich immer mehr auf das Bevorstehende zu freuen. Immerhin reise ich bald in das Land, von dem mir mein Vater, seit ich ein kleines Kind war, immerzu berichtet hat: Zu seiner wundervollen Natur, zu den netten Menschen dort und zu den Indianern. In den folgenden Tagen schrieb ich einen Brief an die zukünftigen Gasteltern. Mein Vater musste zur gleichen Zeit einige Formulare ausfüllen. Dafür sagte er sogar eine lang geplante Wanderung mit seinem besten Freund ab, was mir ziemlich Leid tat. Ich selbst musste nur hin und wieder unterschreiben und vor allem meine Noten der letzten Jahre in ein Formular eintragen, das meiner Klassenlehrerin vorgelegt wurde. Ich bin meinem Vater für diese ganze Hilfe sehr dankbar.
 

Nourian berichtet über seinen Austausch in Kanada. Hast du auch Lust auf einen Austausch in Kanada? Wir beraten dich gerne!

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