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Gastfamilie werden

Sophie in Norwegen

Letztes Jahr haben wir für fünf Monate ein Mädchen aus Italien bei uns in der Familie aufgenommen. Nachdem ich im Ausland gelebt habe, hatte ich den Wunsch ebenfalls jemanden bei mir aufzunehmen. Ich habe sehr viel mit meinen Eltern darüber geredet und wir wollten uns aber noch Zeit lassen mit der Entscheidung, jemanden aufzunehmen. Schließlich involviert man eine weitere Person in den Alltag einer Familie, was nicht nur für den Gastschüler eine Umstellung sein wird, sondern auch für das gesamte Familienleben. Es fängt an bei der Badnutzung zum Beispiel. Man muss morgens einen Rhythmus entwickeln, damit alle rechtzeitig fertig sind und dafür eventuell auch dann mal früher aufstehen, es muss beim Essen darauf geachtet werden, dass der Gastschüler das Essen mag. Auch kleine alltägliche Sachen, wie Haushalt oder Einkaufen oder Rollen im Haus müssen aufgeschlüsselt und eventuell auch anders verteilt werden. Viele Dinge, die für uns alltäglich scheinen, mussten wir erklären oder den Gastschüler mit einbeziehen. Das hört sich gerade ziemlich negativ an, ist aber nicht so gemeint. Es braucht einfach ein bisschen Zeit bis sich alle in der Familie an die neue Situation gewöhnen und diese Gewöhnungsphase kann trotzdem wunderschön werden. So war es zumindest bei uns. Wir haben sehr viel in der ersten Zeit mit unserer Gastschwester gemacht, haben uns viel angeschaut und einfach Zeit zusammen verbracht, damit sie nicht das Gefühl von Heimweh bekommt und aber auch direkt mit involviert ist in der Familie.

Jedenfalls haben wir uns langsam mit dem Gedanken angefreundet, jemanden bei uns aufzunehmen und eine Gastfamilie zu werden. Doch wir wollten noch ein bisschen warten. Dann kam jedoch eins zum anderen und DFSR hat noch Familien gesucht und wir haben uns die Gastschüler angeschaut und ein Mädchen hat uns sehr gut gefallen und wir konnten uns sehr gut vorstellen, dass sie bei uns in die Familie passt. Ihre Anreise jedoch war auf eine Woche später datiert und abends haben wir dann spontan entschieden, dass wir sie aufnehmen. Schnell haben wir alles vorbereitet, also ihr Zimmer und uns auch mental darauf eingestellt und ehe wir uns versehen haben, sind wir schon auf dem Weg zum Flughafen gewesen und haben sie abgeholt und dann ging das fünfmonatige Abenteuer nicht nur für sie, sondern auch für uns los.

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