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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Kiara in den USA

Sport an der High School

In Amerika gibt es oft nicht die Sportvereine, wie wir sie aus Deutschland kennen, sondern die Schüler treten verschiedenen Teams an ihrer Schule bei. Es gibt dann in der jeweiligen Sportart Wettkämpfe gegen andere Schulen aus der Umgebung.

Bei mir an der Schule war es so, dass es Herbst-, Winter-, und Frühlingssportarten gab. Man konnte sich also zu jeder Jahreszeit in einem neuen Team anmelden. Zu den Herbstsportarten zählten bei mir an der Schule Football, Cross Country, Volleyball, Cheerleading und Fußball. Im Winter konnte man sich dann zwischen Basketball, Turnen und Wrestling entscheiden. Im Frühling standen Baseball, Golf, Softball, Tennis und Track and Field zur Auswahl.

Die Teams waren in den meisten Sportarten in ein Mädchen und ein Jungs Team unterteilt. Zusätzlich gab es das normale Schulteam und ein Varsityteam, dem die besten Leute aus der jeweiligen Sportart beitreten durften.

Das Training fand immer nach der Schule und teilweise auch am Wochenende statt. Zusätzlich gab es auch Wettkämpfe, die ebenfalls nach der Schule stattfanden.

Ich war im Herbst im Cross Country Team, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Während dem Training haben wir immer verschieden lange Läufe gemacht. Meistens waren wir 1-2 Stunden unterwegs. Teilweise gab es dann aber auch spezielle Trainings, bei denen wir beispielsweise immer wieder einen relativ steilen Berg hochrennen mussten oder Intervalltraining, bei dem man immer im Wechsel ein Stück sprinten und dann wieder ein Stück joggen musste. Nachdem wir vom Laufen zurückkamen, haben wir oftmals auch noch Krafttraining im Fitnessraum der Schule gemacht. Zum Abschluss haben wir uns dann noch gedehnt.  Bei den Wettkämpfen ging es dann darum, eine 3 Meilen lange Strecke (das entspricht knapp 5 Kilometern) so schnell wie möglich zu laufen. Dabei ist man immer gegen mehrere Schulen gleichzeitig angetreten.

Im Winter habe ich mich dann dafür entschieden dem Basketballteam beizutreten. Das war auch die einzige Sportart, die ich gemacht habe, bei der es zuerst Tryouts gab, um zu entscheiden welche Leute in das Team aufgenommen werden. Dazu wurden wir drei Tage lang beim Training beobachtet und am Ende von den Coaches beurteilt.                     Unser Training haben wir immer mit verschiedenen Ballübungen und Sprinttraining begonnen. Im zweiten Teil des Trainings ging es dann um verschiedene Spielstrategien. Außerdem haben wir gegen Ende des Trainings oft noch ein Trainingsspiel gespielt, bei dem wir dann die neu gelernten Techniken anwenden konnten. Pro Woche hatten wir meist ein oder zwei Spiele gegen andere Schulen.

Im Frühling habe ich mich dann für Track and Field entschieden. Hier konnte man sich zwischen verschiedenen Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen entscheiden. Dazu gehörte beispielsweise Sprinten, Kugelstoßen, Stabhochsprung, Weitsprung und vieles mehr. Ich habe mich für das Sprinten und den Hochsprung entschieden. Das Training begann immer damit, dass das gesamte Team einige Runden um das Footballfeld gejoggt ist und dann verschiedene Sprintübungen gemacht hat. Danach hat sich jeder seinen Disziplinen zugewendet. Ich habe mit einigen anderen Leuten Übungen für den Hochsprung gemacht. Am Ende des Trainings sind wir noch in den Fitnessraum gegangen, um Krafttraining zu machen.  Leider wurde die Schule dann aufgrund von Corona geschlossen, bevor ich die Chance hatte zu einem Wettkampf zu gehen.

Insgesamt hat mir jede Sportart sehr viel Spaß gemacht und der Teamgeist an einer Highschool ist etwas ganz Besonderes. Jeder hat seine Teammitglieder angefeuert und unterstützt und alles dafür gegeben, das Team so weit wie möglich zu bringen. Zudem waren die verschiedenen Sportarten auch immer eine gute Möglichkeit für mich neue Leute kennen zu lernen. Vor allem zu Beginn des Auslandsjahres hat mir das Cross Country Team wirklich geholfen Anschluss in der Schule zu finden.

Ich würde jedem Austauschschüler empfehlen, Sportarten auszuprobieren, die man noch nie gemacht hat oder die es in Deutschland vielleicht gar nicht gibt. Es ist wirklich eine Erfahrung wert und man kann dabei unglaublich viel lernen.