Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sophie in Norwegen

Das Ausland und ich

Ich kann mich noch genau an etwas aus meiner Kindheit erinnern. Ich habe mir von meinem Opa eine große Weltkarte geklaut und mit voller Begeisterung alles markiert und eingekreist, was ich interessant finde. Dann habe ich diese Orte miteinander verbunden und meinen Eltern und Großeltern stolz meine geplante Weltreise vorgestellt. Ich meinte dazu, irgendwann werde ich diese Tour einmal machen. Doch diese Karte geriet irgendwann in Vergessenheit. Zwar habe ich es schon immer geliebt, auf Reisen zu gehen und mir etwas anzuschauen, doch es ist ein wenig in den Hintergrund gerückt. Ich habe mich auf andere Sachen konzentriert. Dann kam das Auslandsjahr. Und innerhalb dieses Jahres hat sich bei mir eine Leidenschaft entwickelt, die ich vorher nicht wirklich begreifen konnte. Seit ich in Norwegen war, um dort die Kultur und die Mentalität der Menschen kennenzulernen, habe ich ein unbeschreibliches Fernweh entwickelt. Ich will auf einmal soviel wie möglich erleben und von der Welt sehen. 

 

Ich spare daher jetzt zum Beispiel jeden möglichen Cent für Reisen und Ausflüge. Auch habe ich eine genaue Vorstellung bekommen, was ich nach dem Abi machen möchte. Auch hier steht Reisen wieder ganz im Vordergrund. Ich möchte auf jeden Fall mindestens ein Semester des Studiums im Ausland verbringen. Ich könnte mir auch vorstellen wieder für eine Zeit ins Ausland zu ziehen. 

Nach dem Auslandsjahr habe ich dann auch ein bisschen überlegt und mir Gedanken gemacht, was mich besonders am Reisen interessiert, was mir auch geholfen hat, eine Idee zu entwickeln, was ich später machen möchte.

 

Es wird oft gesagt, dass man während des Auslandsjahres eine Zukunftsperspektive entwickelt. So ganz konnte ich das nicht glauben und ich habe es auch eher im Nachhinein und eher unterbewusst gemerkt. Bei mir bezog sich so eine Perspektive in der Vorstellung aufs nächste Schuljahr oder direkt die Berufswahl. Mir hat es jedoch etwas ganz Anderes gegeben. Ich habe eine Leidenschaft gefunden, die mich dadurch indirekt in die Richtung meines Traumberufes geführt hat. Durch diese Leidenschaft des Reisen, Erlebens und Kennenlernens habe ich mich informiert, wie ich diese Leidenschaft auch in meiner Zukunft weiterverfolgen kann, wodurch ich auf meinen jetzigen Wunschberuf gestoßen bin.