Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sophie in Norwegen

Soft Landing Camp in Kopenhagen

Wenn man sich entscheidet bei DFSR einen Vertrag zu unterschreiben und ins Ausland zu gehen, wird oftmals ein Soft Landing Camp angeboten. In diesem Camp treffen alle Austauschschüler aufeinander, die in dem Jahr in diesem Land ein Auslandsjahr absolvieren werden. Das sind dann nicht nur die deutschen Schüler, sondern aus allen Teilen der Welt. An diesem Wochenende wird einem nochmal vieles erklärt und gezeigt, man spielt verschiedene Situationen durch, die während des Jahres auf einen zukommen könnten und man macht natürlich auch viele Ausflüge und verbringt einfach Zeit miteinander. Mein Soft Landing Camp war in Kopenhagen, also in Dänemark, obwohl ich nach Norwegen gegangen bin. Da nach Skandinavien nicht so viele Leute gehen möchten, wie zum Beispiel in die USA gibt es ein Camp für alle skandinavischen Länder zusammen. 

 

Ich bin an einem Mittwoch hier in Deutschland abgereist und mittags in Kopenhagen gelandet. Am Flughafen wurden wir von einer Betreuerin der skandinavischen Organisation eingesammelt und gesammelt zum Hostel gefahren. Dort wurden wir dann erstmal in unsere Zimmer aufgeteilt und konnten uns dann besser kennenlernen. Nachmittags waren dann noch ein paar Workshops und abends hatten wir dann Freizeit. Am nächsten Tag waren wir dann die Stadt besichtigen. Wir haben eine Bootstour gemacht und waren in der Innenstadt. Auch hier gab es nachmittags wieder einige Workshops. Abends hatten wir dann wieder Freizeit. Freitag hatten wir morgens Freizeit und haben den Nachmittag im Tivoli und den Abend im HardRockCafe verbracht. Am Samstag sind dann alle unterschiedlich abgereist oder wurden zum Flughafen gebracht. Dann ging unser Auslandsjahr erst richtig los. 

 

Das war so der grobe Ablauf. Doch was ich besonders wertvoll an diesem Camp fand, waren die Freundschaften die dort geknüpft worden. Denn diese Leute, die von überall aus der Welt kommen sind alle für das Gleiche in diesem Camp und ihnen allen steht dasselbe bevor. Man hat dieselben Gedanken, Wünsche und Ängste. Man kann mit diesen Leuten besser über das Thema Auslandsjahr reden, als mit Leuten zuhause, die dies nur als Außenstehender mitbekommen. Auch sind es während des Jahres die Leute, die man anruft, wenn man Probleme hat, denn diese Leute waren entweder schon in derselben Situation oder haben trotzdem einen besseren Rat, da sie sich in einen viel besser hineinversetzen können als die eigene Familie oder Freunde Zuhause. Und diese Freundschaften, die dort geknüpft werden, dass sind bei mir die, die bis heute zu meinen engsten Freunden zählen, egal wo sie gerade auf der Welt sind oder leben. Ich habe dort Leute kennengelernt, mit denen ich noch heute in einer Freundesgruppe bin und wir schreiben uns fast täglich, denn irgendwo ist immer etwas los, entweder hier in Deutschland, in den USA oder auch in Australien. Auch zählen zwei meiner besten Freunde zu denen, die ich dort kennengelernt habe. Einmal eine Freundin die durch Zufall nur zwei Stunden von mir weg wohnt und eine die per Zufall in Norwegen im selben Ort gewohnt hat. Sie lebt zwar in Amerika aber trotzdem telefoniere ich mit beiden mindestens alle paar Wochen einmal. 

 

Daher finde ich, ist dieses Soft Landing Camp mit einer der besten Möglichkeiten um in ein Auslandsjahr zu starten.