Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Kiara in den USA

Die Ankunft bei der Gastfamilie

Als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin war ich so aufgeregt wie noch nie zuvor in meinem Leben, denn ich wusste, in wenigen Minuten würde ich meine Gastfamilie zum ersten Mal sehen. Sie standen bei der Gepäckausgabe und hatten ein Schild mit meinem Namen dabei, so dass ich sie gleich erkannt habe. Zugegeben war es am Anfang sehr komisch für mich und ich wusste nicht wirklich was ich sagen sollte. Meine Gastmutter hat mir dafür sehr viel erzählt und mich gefragt, wie mein Flug war, während wir auf mein Gepäck gewartet haben. Da ich erst um 22 Uhr angekommen bin haben wir an diesem Abend nichts mehr unternommen, sondern sind direkt nach Hause gefahren. Dort wurde mir das Haus gezeigt und wir sind dann auch relativ bald ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag habe ich erst mal eine ganze Weile damit zugebracht meinen Koffer auszupacken. Mittags bin ich dann mit meiner Gastmutter zu meiner Highschool gefahren. Dort habe ich meinen Stundenplan bekommen und bin einmal zu all meinen Klassenzimmern gelaufen um die Wege schon etwas kennen zu lernen. Am Abend habe ich mich noch mit meinen Gasteltern zusammengesetzt, um über die Regeln in ihrem Haus und unsere Erwartungen aneinander zu sprechen. Das war ein sehr wichtiges und hilfreiches Gespräch für mich, da ich so ein Gefühl dafür bekommen habe was von mir erwartet wird.

Am Tag darauf bin ich mit meiner Gastmutter, meinen zwei Gastgeschwistern und einer Bekannten meiner Gastmutter an einen See gefahren. Dort haben wir einen sehr schönen Tag verbracht.

Ich habe vor allem am Anfang, aber auch während meines gesamten Auslandsjahres, sehr darauf geachtet so wenig Zeit wie möglich in meinem Zimmer zu verbringen. Ich bin oft ins Wohnzimmer gegangen und habe mich dort mit meiner Gastmutter unterhalten oder Spiele mit meinen Gastgeschwistern gespielt. Wir haben zusammen Serien geschaut oder sind mit dem Hund spazieren gegangen. Dadurch habe ich meine Gastfamilie sehr gut kennengelernt und konnte von Anfang an ein gutes Verhältnis zu ihnen aufbauen.

Dennoch gab es am Anfang oft Situationen, in denen ich mich komisch gefühlt habe. Ein gutes Beispiel dafür ist der erste Morgen. Es war ein sehr seltsames Gefühl aus meinem Zimmer in die Küche zu gehen. Plötzlich stand ich im Schlafanzug in einem Raum voller Menschen, die ich am Abend zuvor das erste Mal getroffen hatte. Die Situation wurde aber schnell angenehmer, sobald wir mit frühstücken angefangen hatten und ein Gespräch entstand. Solche Situationen gab es, bis ich mich ein bisschen eingelebt hatte, viele. Doch nach kurzer Zeit hatte ich mich so an meine Gastfamilie gewöhnt, dass es nur noch selten Momente gab, in denen ich mich unwohl gefühlt habe.

Selbst wenn man sich am Anfang in vielen Situationen unwohl fühlt, lohnt es sich diese durchzustehen, denn am Ende wird man eine zweite Familie haben ohne die man sich ein Leben nicht mehr vorstellen kann.

 

Alles Liebe 

Kiara :)