Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Caroline in Spanien

Meine erste Zeit in Spanien

Hallo :)

mein Name ist Caroline und ich mache gerade ein Auslandsjahr in Spanien.

Ich bin hier in Andalusien in einem Dorf namens “Cuevas del Almanzora” gelandet.

In Deutschland wäre es aber mit Sicherheit eine Kleinstadt (es gibt fünf Supermärkte, unzählige Klamotten und Sportgeschäfte und Dekoläden…)

Hier ist es super trocken und die Landschaft erinnert an Afrika.

Es gibt überall Palmen, meterhohe Kakteen, Wassermelonenfelder und Mangobäume.

 

 

Meine Gastfamilie hat mich am ersten Tag abends um 21 Uhr vom Flughafen abgeholt.

Ich bin von Berlin aus nach Madrid geflogen, und von Madrid dann nach Almeria.

Der Flughafen in Madrid ist wirklich riesig, ich empfehle allen, da jemanden um Hilfe zu bitten,

um zu seinem Gate zu finden.

 

 

Ich hatte ja schon erwähnt, dass meine Name Caroline ist, aber da gab es noch ein Problem, denn in Spanien kennt man diesen Namen nicht. Deswegen habe ich mich entschieden, mich hier Carolina zu nennen (ein typisch spanischer Name), um mir dreifaches Nachfragen und eine immer falsche Aussprache meines Namens zu ersparen.

Funktioniert ganz gut ;)

 

Dann noch etwas anders, was ich nicht auf mich zukommen sah, hier in Cuevas wird ein ganz anders Spanisch gesprochen, als ich in der Schule gelernt habe. Das “s” wird nicht mitgesprochen und auch der letzte Buchstabe eines Wortes wird meistens weggelassen.

So stand ich ziemlich auf dem Schlauch in den ersten Wochen.

Vor allem am Anfang, als ich das noch nicht wusste, habe ich mich über die ganzen Wörter gewundert, die ich nicht zu kennen schien…

 

Auch am Anfang in der Schule ist man total überfoerdert und es ist echt anstregend jeden Tag Stunden mi Unterrichr zu sitzen und nichts zu verstehen…

Die Sprache scheint wie ein Rauschen. Aber mit der Zeit hört man aus dem Rauschen Wörter raus und Sätze.

 

 

Meine Gastfamilie ist übrigens echt toll!

Ich habe eine kleine Gastschwester (11 Jahre), Gasteltern und einen Bruder (21), der aber schon ausgezogen ist.

Die meiste Zeit fühle ich mich wie ein richtiges Familienmitglied und werde auch von den Verwandten herzlich aufgenommen (mit Wangenküsschen).

 

Klar sehnt man sich manchmal danach einfach zu wissen wie es läuft, sich auszukennen, sich zu Hause zu fühlen, aber das kommt mit der Zeit von ganz allein.

Etwas kann ich euch noch garantieren: Erweiterung der Komfortzone zu 100%.

 

Bis zum nächsten Mal, Carolina ;)