8:38 11th Januar 2022

Leben in einer englischen Gastfamilie

Da meine Erlebnisse im Dezember überwiegend aus Besuchen nach Brighton, Treffen mit Freundinnen und zur Schule gehen bestehen, dachte ich, dass ich in diesem Erfahrungsbericht wieder etwas über die Aspekte eines Auslandsjahres sprechen werde, dieses Mal über die Gastfamilie und wie es ist in einer solchen zu leben.

Ich muss zugeben, dass mein Auslandsjahr nicht das erste Mal war, bei dem ich mit einer Gastfamilie lebe, da ich schon Austausche in Frankreich gemacht habe, aber noch nie habe ich so lange mit einer gewohnt. Immerhin war der Dezember bereits mein vierter Monat!

Einmal habe ich mit ein paar Engländerinnen geredet, die sagten, ihnen wäre es zu komisch und unangenehm in einer Gastfamilie zu leben. Ich muss sagen, vielleicht ist es manchmal ein bisschen unangenehm oder “awkward”, vor allem wenn man, wie ich, introvertiert ist, aber diese Fälle sind sehr selten. Ich verstehe mich sehr gut mit meiner Gastfamilie und ab Anfang Januar wird ein Mädchen aus Brasilien für sieben Wochen hier wohnen, meine neue Gastschwester.

Viele Leute sagen, dass Ausflüge mit der Gastfamilie eine gute Möglichkeit sind, sich besser kennenzulernen. Dieser Aussage stimme ich völlig zu, auch, wenn ich leider noch nicht die Möglichkeit hatte, einen Ausflug mit meinen Gasteltern zu machen. Ich glaube, lange Ausflüge sind nicht wirklich ihr Ding, aber das ist auch nicht weiter schlimm, ich habe ja immer noch meine Freundinnen, mit denen ich Sachen unternehmen kann. Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten, Dinge mit der Gastfamilie zu unternehmen.

Zum Beispiel habe ich für meine Gasteltern ein Nudelgericht gekocht. Mittlerweile habe ich mit meiner Gastmutter beschlossen, dass ich einmal pro Woche kochen werde, da mir dies Spaß macht und ich meiner Gastmutter damit gleichzeitig Arbeit abnehme.

Außerdem schaue ich manchmal mit ihnen Fernsehen (da hier bei den meisten Familien ständig der Fernseher läuft, bin ich mir sicher, dass das ein Tipp ist, der auf jede Gastfamilie anwendbar ist). Ich weiß, dass manche Gasteltern ihren Gastschüler*innen nicht erlauben, alleine zu kochen, aber vielleicht kann man sich darauf verständigen, zusammen zu kochen. Gespräche anfangen ist auch immer gut, beim Essen, oder nach dem Essen. Hilfe anbieten kommt sicherlich immer gut an.

Ich finde trotz allem, dass das Leben in einer Gastfamilie ziemlich cool ist, sobald man sich daran gewöhnt hat (bei mir hat es ein paar Tage gedauert, danach habe ich mich super wohl gefühlt) Man darf natürlich nicht erwarten, dass die Familie zu 100% perfekt sein wird, oder genauso wie die eigene Familie in Deutschland. Es wird immer Dinge geben, die einem nicht gefallen, oder die man vermisst. Aber am Ende des Tages ist es eine super Erfahrung und ich bin mit meiner Gastfamilie sehr zufrieden.

Wie immer, zur Auflockerung noch ein paar Bilder aus meinem vierten Monat im Ausland, Dezember 2021:

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Bis zum nächsten Erfahrungsbericht. Cheers.

Anne

Anne

Worthing, England

Elisabeth verbrachte ihr Auslandsjahr 2021/22 in Südengland. Hier kannst du sie bei ihren Abenteuern während des Schüleraustausches begleiten.

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