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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Kilian in den USA

Roadtrip durch Kalifornien, Arizona, Nevada und vieles mehr

Hallo liebes Tagebuch,
Ich weiß, du warst eines der krassesten Monate in meinem Auslandjahr, wenn nicht sogar meines Lebens und ich werde jetzt erzählen warum.

Ich bin mit meiner ganzen Gastfamilie in einem Wohnmobil für zwei Wochen durch Amerika gecruised, unter anderem Kalifornien, Las Vegas und Phoenix, über den Grand Canyon und einer der dunkelsten Orte in Amerika.

Aber um dich jetzt auf meine Reise mitzunehmen, erzähle ich alles chronologisch.
Um zu beginnen, wir sind am Dienstag, der 16.3 morgens Richtung El Paso, einer kleinen Stadt in New Mexico gefahren. Nach einer 13 stündigen Fahrt, blieben wir in einem kleinen Ort namens Sonora stehen, um schlafen zu gehen und am Morgen direkt Richtung Phoenix weiter zu fahren.
Als ich aus dem Wohnmobil nachts um 23:00 Uhr ausgestiegen bin, konnte ich es kaum glauben. Ich schaute in den Sternenhimmel und die Sterne waren so hell wie noch nie. Ich konnte fast nicht aufhören in den Himmel zu schauen. Der Grund dafür war der Ort an dem wir wahren, es war dort nämlich extrem dunkel und dadurch konnte man die Sterne besser erkennen.
Am Morgen danach sind wir dann zu einem Laden gegangen, der Kristalle hatte. Seitdem ich klein bin sammel ich diese und ich habe mich gefühlt, als währe ich auf einem anderen Planeten. Wir haben einen kleinen Sack frisch aus der Miene gekauft, gefühlt mit Steinen, Kristallen und anderen Jahr alten Gesteinen, die wir aus dem Sand waschen mussten. Hier sind ein paar Bilder von uns:

Angekommen in Phoenix, machten wir einen kurzen Stopp bei einer Straußen Farm. Dort wahren aber nicht nur Strauße, sondern auch Rochen, Vögel und Rehe. Und das ganze war mitten in der Wüste, umgeben von 5 Meter-Kakteen. Als ich diese sah, konnte ich meinen Augen kaum glauben. Hier in Phoenix ist es normal, einen Kaktus im Garten stehen zu haben, als wäre es ein normaler Baum.
Danach haben wir dann die Familie von meinem Gastpapa besucht. Deren Haus war einfach nur gigantisch. Und die Leute waren auch super lieb. Wir schliefen in den Gästezimmern, im Haus hatten sie eine eigene Etage für Gäste.
Am nächsten Tag sind wir dann zu der Mama von meiner Gastmom gefahren, also meiner host-Granny.
Der Grund, warum alles in Phoenix geschieht ist, weil meine Gasteltern beide dort aufgewachsen sind, nachdem meine Gastmama von Kalifornien nach Arizona, dort meinen Gastpapa kennengelernt hat und dann nach Texas gezogen sind.
Meine host-granny war mega lieb und im Nachhinein finde ich es so schade, dass ich sie nicht öfters sehen kann.
Danach haben wir einen Berg bestiegen, umgeben von einer Oase, einer der schönsten Orte, die ich jemals gesehen habe.

Unsere Reise ging dann auch schon weiter nach Kalifornien, Fresno. Eine Stadt in der meine Gastmama aufgewachsen ist, bevor sie nach Phoenix gezogen ist. Diesmal war es ihr Papa, den wir besucht haben.
In Folge sind wir dann weiter in den Sequoia-National Park gefahren. Mitten in den Bergen, so weit oben, dass es dort schneit. Es war total komisch von warmen 20°C zu -5°C zu wechseln. Der Guide, der uns durch die Gegend gefahren hat, hat uns erzählt, dass seine Familie keine Jahreszeiten hat, er entscheidet sich für diese. Er sagte: „When my family wants winter, we just gotta drive to the mountains and have winter..“

Oben angekommen haben wir dann den größten Baum auf der Welt gesehen. Im Vergleich in der Größe ist der Mensch wie eine Maus neben einem normalen Baum. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen riesigen Baum gesehen, weder hätte ich es mir je vorstellen können. Der Baum ist übrigens 3266 Jahr alt. Einfach unfassbar.

Weiter gehts jetzt nach Las Vegas. Ich sage schonmal vorab, dass ich nie gedacht hätte, dass diese Stadt so unfassbar toll ist. Es war einfach unglaublich. Umgeben von leuchtenden LED Schildern, Musik, geblinke, reichen Menschen, protzigen Autos und Hochhäusern, konnte ich fast nicht glauben, dass das alles real ist. Bis jetzt kann ich es nicht fassen, dass eine Stadt so vielfältig sein kann. Las Vegas ist das beste Beispiel, was Geld mit Menschen machen kann. Der ganze Abend bestand daraus rumzulaufen und sich so viel anzugucken, wie möglich. Aber wenn ich euch eins sagen kann, dann ist es, dass ich mindestens eine Woche bräuchte, um alles zu sehen.
Es gibt ein Ägyptischen, ein New York, Ein Pariser, ein Venice und andere Teile in der Stadt, die fast 1 zu 1 aussehen, wie die originalen Orte. Egal wo man hinguckt, irgendwas ist da. Ich habe Alessia bestimmt 30 mal gesagt „I don’t know what I should look at first..“.
Am nächsten Morgen sind wir dann wieder weiter gefahren, Richtung Grand Canyon- den größten Spalt in der Erde. Es war wirklich krass. Ich hatte richtig Angst, weil es so tief runter geht. Wir haben ein Witz draus gemacht, Schneebälle in den Anhang zu schmeißen. Bis der Schneeball unten aufkommt, war es bestimmt 30 Sekunden, und das ist lange.
Und was auch noch witzig ist, ist das wir bei dem Grand Canyon ca. 6°C hatten, und in Phoenix 3 Stunden später 30°C. Denn dort sind wir als nächstes wieder hingefahren, um wieder bei der Familie meiner Gastfamilie zu übernachten und dann den Weg zurück aufzuschlagen.
Davor sind wir aber noch an einem Bach stehen geblieben. Dieser Bach ist entstanden durch das geschmolzene Wasser auf dem Berg, das sich auf dem Weg nach unten macht.
Das Wasser war so kalt, dass meine Füße geschmerzt haben, als ich durch den Bach gelaufen bin.
Heather, Destiny und ich hatten aber eine tolle Idee: Was ist wenn wir den Bach runter schwimmen.
Macht euch keine Sorgen, viele sind dort schwimmen gegangen und dieser Ort war bekannt für den „slide rock“. Viele rutschen auf den Steinen durch den Bach, da extrem dickes Mood auf diesen Steinen wächst.
Als ich dann runter rutschen wolle, zögerte ich, weil es so kalt war, doch dann hat mich einfach meine Gastschwester Heather angeschoben.
Im Endeffekt war es einer der lustigsten Sachen, die ich jemals gemacht habe. Danach bin ich dann von der Klippe gesprungen und auch das war unfassbar witzig. An solchen Momenten bemerke ich erst, dass man manchmal einfach nur Dinge machen muss.
Ich sehe die Klippe wie eine Metapher für mein Auslandsjahr. Erst hatte ich Angst, dann, sobald man es einfach macht, wird es erst kalt, danach würde man es immer wieder machen.
Ich war so stolz auf mich, dass ich einfach gesprungen bin.

Und im Großen und Ganzen war die Rückreise das gleiche wie die Hinreise, eine lange Autofahrt.

Diese zwei Wochen waren eines der schönsten Wochen meines Lebens. Ich bin so unendlich dankbar dafür, dass ich das alles erleben darf.
Ich möchte aber trotzdem nochmal alles Austauschschüler daran erinnern, dass das nicht normal ist. Ich hatte extremes Glück, dass ich diese Chance hatte, und das schätze ich.

In Liebe,
Kilijan <3

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