Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Ella in Nanaimo

Mein zweiter Monat in Kanada – Frühlingsferien

Jetzt ist mein zweiter Monat in Kanada auch schon vorbei. Es ist echt krass, wie schnell die Zeit hier vergeht. Ich bin noch vor gefühlt einer Woche in den Flieger gestiegen und nun haben wir schon bald Halbzeit. Trotzdem habe ich die Zeit hier bisher in vollen Zügen genossen.
In diesem Monat standen die Frühlingsferien an und natürlich haben wir uns alle gefreut, zwei 
Wochen schulfrei zu haben. Man muss dazu aber noch generell sagen, dass unsere nächsten Ferien erst wieder die Sommerferien in 3 Monaten sein werden. 

Genau wie in Deutschland sind die Ferien hier zwei Wochen, nur dass diese nicht über Ostern gehen, sondern noch vor Ostern sind. Am ersten Ferientag sind meine Gastschwester Annik und ich dann nach Nanaimo gefahren und haben uns im Kino ein übertragendes BTS Konzert angeschaut. Es war echt wirklich schön, mal wieder ins Kino zu gehen und auch das Konzert war echt megaa :). Da ich in der ersten Woche kein Volleyball hatte, habe ich viel gemalt, Schlaf nachgeholt und die freie Zeit mit meiner Gastfamilie genossen. Am Mittwoch der ersten Ferienwoche in wir dann nach Port Alberni gefahren, zu den Eltern meiner Gastmutter. Wir haben dort für zwei Tage in einem echt schönem Haus am See gewohnt. Im Sommer kann man dort auch Kajak fahren und Schwimmen gehen. Aber da es gerade nur um die 8 Grad waren, damit natürlich viel zu kalt, haben wir das natürlich nicht gemacht. Stattdessen haben wir gemalt, ca. 10.000 Jahre alte Schnitzungen bei einem Spaziergang mit den Hunden angeschaut und natürlich viele schöne Fotos gemacht. Ich habe auch extra meine Kamera mitgenommen, um eine gute Qualität zu bekommen.

In der zweiten Ferienwoche sind wir dann für einen Tag nach Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, gefahren. Dort gibt es viele alte Gebäude, die dem europäischen Baustil echt ähnlichsehen. Außerdem kann man dort auch durch viele schöne kleine Shops stöbern und die Restaurants haben ebenfalls richtig leckeres Essen. Gegen Mittag haben wir dann das älteste noch existierende Chinatown in Kanada besucht.

Dort gab es ganz viele schöne Fotospots und kleine Gassen, welche alle traditionell eingerichtet wurden. Das hat mir besonders gut gefallen, da ich so etwas in meinem Leben noch nicht so oft gesehen habe. Am Abend sind wir dann noch in einem italienischen Restaurant essen gegangen, was den Tag gut abgeschlossen hat. Solltet ihr also in der Nähe sein, ist es lohnenswert, Victoria auf jeden Fall einen Besuch abzustatten :)

Vor einer Woche hat dann auch die Schule wieder begonnen und diesmal war es etwas anders. Denn seit Ferienbeginn ist in Kanada die Maskenpflicht entfallen und somit hat sich Schule zum ersten Mal wieder wie vor Corona angefühlt. Ich muss sagen, es ist ziemlich komisch, keine Maske tragen zu müssen und hier zum ersten Mal die Gesichter aller Schüler ohne Maske zu sehen.
Am Freitagabend war ich dann bei meiner ersten Improvshow an meiner Schule. Bei einer Improvshow gibt das Publikum ein ungewöhnliches Objekt wie z.B. der Rücken eines Hundes oder ein Gemälde vor. Die Schauspieler (in dem Fall die Mitglieder des Performing Arts Clubs) müssen dann improvisieren- sie sind dann z.b Flöhe auf dem Rücken eines Hundes oder ein lebendiges Gemälde bei einer Auktion. Die Show war echt interessant und es war schön, die Schüler haben wirklich gut gespielt und es war auch schön dort neue Leute und auch andere Internationals kennen zu lernen.

Das war auch schon die Zusammenfassung meines zweiten Monats in Kanada und ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in meine kanadischen Frühlingsferien bekommen :) 
Ich wünsche euch allen schöne Osterferien!!! Genießt die Pause von den ganzen Klausuren und der Schule und erholt euch schön :)

Parlamentsgebäude in Victoria