Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Frieda in den USA

Januar in Michigan

Ein neuer Monat, neue Eindrücke, neue Erlebnisse und ein neuer Bericht. Mein Jahr 2022 hat auf jeden Fall sehr, sehr gut gestartet. An Silvester war ich bei einer Freundin (italienische Austauschschülerin) und ihrer Gastfamilie, weil meine Gasteltern leider immer noch in Quarantäne waren. Wir haben Spiele gespielt und viel gegessen. Es war ein sehr schöner Abend und ein toller Start ins Jahr 2022.

Ein paar Tage später haben wir dann auch Weihnachten mit Essen und Geschenken und der Familie nachgeholt. Am ersten Wochenende im Januar haben meine Gastfamilie und ich ein Wochenende im oberen Teil von Michigan verbracht (U.P). Das ist eine jährliche Tradition der Familie meiner Gastmutter. Dort sind wir über das Wochenende in einem Hotel geblieben. Ich habe noch eine Freundin mitgenommen und wir waren Schlittenfahren. Das Hotel hat zusätzlich ein Casino und meine Gasteltern sind abends dorthin gegangen. Meine Freundin und ich sind ins Gym gegangen und danach noch in den Pool. (Kleiner kultureller Unterschied an der Stelle, und Tipp: in den USA behält man seine Badesachen in der Sauna an. Ich wäre fast in dieses Fettnäpfchen getreten).

In der zweiten Woche nach den Weihnachtsferien waren dann die sogenannten „final exams“. Das sind wie Klassenarbeiten nach dem ersten Semester. Dabei hat man zwei Tage keinen regulären Unterricht, sondern nur zwei halbe Tage, an denen man jeweils drei Arbeiten schreibt. Diese sind gut machbar, wenn man wiederholt, was man im letzten Halbjahr gemacht hat. Damit schließt man dann sein erstes Halbjahr ab. Ab Mitte Januar habe ich dementsprechend einen neuen Stundenplan bekommen und ich wurde in einigen Fächern in 11.Klasse Kurse verschoben. Mein Stundenplan sieht jetzt so aus:

  1. Yearbook
  2. Englisch
  3. Soziologie
  4. US-Geschichte
  5. Geometrie
  6. Physik

Außerdem mache ich immer noch Tanzen und ich hatte einige Aufführungen. Ich gehe zu fast jedem Basketballspiel (meistens Freitagabend) und es ist eine tolle Gelegenheit Freunde zu treffen und neue Leute kennen zu lernen. Außerdem hat ein Wrestling Wettkampf an unserer Schule stattgefunden und das habe ich mir auch angeschaut. 

Allgemein ist es hier durchgängig in den Minusgraden und alles mit Schnee bedeckt. Damit beginnt hier für viele Menschen die Eisfischzeit. Mein Gastvater ist sehr begeistert vom Eisfischen und ist am letzten Wochenende zum ersten Mal Eisfischen gegangen. Ich will unbedingt einmal mit, aber davon werde ich euch dann erzählen. Passend zu dem Wetter waren wir außerdem bei einem Eisfest. Das ist wie eine Messe draußen, bei dir eine Woche lang Künstler kommen und aus Eis und Schnee Skulpturen machen. Das war sehr, sehr schön und unglaublich zu sehen, was alles aus Eis möglich ist. Und bei uns wäre es für sowas zu warm.

Außerdem habe ich endlich meinen Class ring bekommen. Den hatte ich im Dezember bestellt und mich die ganze Zeit schon gefreut, wenn er ankommt. Ein Class Ring ist ein Ring, den man von der Schule aus kaufen kann. Dabei geht es darum, School Spirit zu zeigen. Die meisten Schüler personalisieren diesen Ring, mit beispielsweise Sportarten (Logo) oder anderen Hobbys. Ich habe mir diesen Ring vor allem als  Erinnerung gekauft, und ich finde es ist eine schöne Tradition.

Jetzt erzähle ich euch aber von dem Weihnachtsgeschenk meiner Gasteltern. Denn das hatten wir eigentlich über Weihnachten geplant, was aber leider nicht funktioniert hat. Aber das haben wir zum Glück Mitte Januar nachgeholt. Wir sind für vier Tage nach Chicago gegangen. Wir sind mit dem Zug dorthin gefahren (5h) und sind in einem Hotel geblieben. An der Stelle möchte ich unbedingt erwähnen, wie sehr ich mich über diesen Trip gefreut habe und wie dankbar ich bin, dass mir meine Gasteltern so einen Trip ermöglicht haben. Wir haben sehr viel Sightseeing gemacht, Schlittschuhlaufen gegangen und tolles Essen probiert. Diese Stadt war einfach unglaublich schön und magisch. Hier ein paar Dinge, die wir gemacht haben:

  • Millennium Park.
  • Skydeck Chicago – Willis Tower.
  • Art Institute of Chicago.
  • Cloud Gate/The Bean

In so eine große Stadt zu gehen war für mich auch mal wieder eine gute Abwechslung zu dem eher kleineren Ort, in dem ich aktuell wohne und ich habe es genossen auch mal diese Seite von Amerika erleben zu dürfen. Ich finde beides sehr interessant.

Dieser Monat war wie alle Monate hier unglaublich erlebnisreich und ich bin sehr glücklich mit meiner Gastfamilie. Ich freue mich auf alles was noch kommt und halte euch auf dem Laufenden.