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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Moritz in Michigan

"2017 I am coming"

Seit meinem letzten Blog ist schon wieder sehr viel passiert. Ich bin jetzt schon 5 Monate in Michigan und es ist noch immer fantastisch! Es fühlt sich an als würde ich erst ein paar Wochen hier sein, weil die Zeit so schnell vergeht, andererseits ist es schon eine kleine Ewigkeit, weil ich schon so viel erlebt habe.

Wir haben unseren Christbaum schon Anfang Dezember aufgestellt und als dann auch der erste Schnee nach Michigan kam, war ich richtig in Weihnachtsstimmung. Jedes zweite Haus war mit Lichtern geschmückt, was nachts immer sehr schön aussah. Am 18. Dezember fuhren wir mit dem Auto auf einen Parkplatz, wo wir auf einen speziellen Radiosender geschalten haben und dann konnten wir uns passend zur Weihnachtsmusik eine wunderschöne Lichtervorstellung ansehen.


Meine Weihnachtsferien haben dann schon am 20. Dezember begonnen und waren zwei Wochen lang. Anders als in Österreich, feiert man in Amerika Weihnachten am 25. Dezember in der Früh - am so genannten “Christmas Day” - und die Kinder glauben, dass Weihnachtsmann (“Santa Claus”) in der Nacht vom 24. - 25. durch den Kamin ins Haus kommt und die Geschenke bringt und die Weihnachtssocken (“Christmas Stocking") füllt. Am 24.Dezember (“Christmas Eve”) haben wir als Familie gemeinsam ein bisschen schicker Abend gegessen, was jedoch nicht sehr spektakulär war. Am 25. bin ich dann um 7 Uhr am Morgen von meinen zwei kleinen Gastbrüdern aufgeweckt worden, um alle Geschenke auszupacken. Ich bin dann gleich ins Wohnzimmer und der Christbaum war wunderschön und ich glaube, ich habe noch nie so viele Geschenke unter einem Weihnachtsbaum gesehen. Meine Gastmutter hat mir dann erzählt, dass die beiden schon seit 4 Uhr Früh auf der Couch saßen und warteten, bis alle wach sind, um alles auszupacken. Als dann alle wach waren, haben wir zuerst jeder einen großen Weihnachtssocken bekommen, wo großteils kleine lustige Geschenke drinnen waren. Danach durften wir immer eines unserer Geschenk nehmen und auspacken - dem Alter nach bis alle ausgepackt waren. Als dann jeder seine neuen Klamotten probiert hat und die neuen Spielzeuge getestet hat, haben wir gemeinsam typisch amerikanisch gefrühstückt - mit Rührei, Speck, Brötchen mit Sauce (“briskets and gravy”), Milch und Pancakes. Den restlichen Tag habe ich dann mit meinen Gastbrüdern alle neuen Spiele ausprobiert und hatte dabei eine Menge Spaß.



Am nächsten Tag wurden wir dann alle gleichzeitig krank und konnten deswegen nicht in den Norden von Michigan fahren und machten uns zu Hause ein paar schöne Tage. Am 29.12. waren wir dann noch bei einer Weihnachtsfeier mit der Familie meines Gastvaters, welche ich sehr gerne habe, und es macht immer sehr viel Spaß, mit ihnen etwas zu unternehmen. Also hatte ich auch dort eine schöne Zeit. Am 30.12. habe ich dann ganz kurzfristig mit meinem gleichaltrigen Gastbruder eine Neujahrsparty geplant, was dann im Endeffekt auch geklappt hat. Wir spielten einige Brettspiele, spielten Just Dance und schauten uns die Live-Übertragung von New York an. Dann war das unglaubliche Jahr 2016 auch schon vorbei und ein neues aufregendes Jahr hat begonnen. “2017 I am coming!”

 

Moritz berichtet über sein Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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