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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sarah in Australien

Das Vorbereitungstreffen

Den Termin für das Vorbereitungstreffen habe ich erfahren, nachdem ich die Bestätigung für mein Auslandsjahr bekommen hatte. Neben den Angaben, wann ich wo sein musste und einer Karte die zeigte, wie ich vom Bahnhof zum Treffpunkt gelange, war noch ein Aufschrieb für die Eltern dabei. Dieser Aufschrieb war die Erlaubnis, in der Jugendherberge zu übernachten und abends noch mit den anderen Schülern rausgehen zu dürfen und musste von den Eltern unterschrieben werden. 

Das Treffen hat an einem Wochenende in Mannheim stattgefunden, die Anreise war Samstag um 12 Uhr,  wenn ich mich noch richtig erinnere. Ich bin an diesem besagten Wochenende mit dem Zug nach Mannheim gefahren. Als ich dann am Mannheimer Bahnhof angekommen war, war ich etwas verwirrt wo ich jetzt genau hingehen musste. Ich hatte zwar die Karte dabei, der Bahnhof ist allerdings so groß, dass ich mich zuerst nicht zurecht gefunden habe. Irgendwann hat mich dann ein Mädchen angesprochen, sie hat das Papier mit der Karte in meiner Hand gesehen und daraus geschlussfolgert, dass ich wie sie zum Vorbereitungstreffen möchte. Schließlich haben wir zusammen die Jugendherberge gefunden. 

In dem Aufenthaltsraum der Jugendherberge waren dann schon einige Schüler und Mitarbeiter, sowie ehemalige Austauschschüler von DFSR. Wir haben dann erstmal Schilder mit unseren Namen und dem Land in das wir reisen wollten - in meinem Fall Australien - bekommen. Da noch nicht alle da waren, mussten wir dann erstmal warten und konnten uns so ein bisschen untereinander austauschen. Wir waren alle sehr aufgeregt und gespannt, was uns erwartet. Als es dann endlich losging, haben wir uns erstmal alle auf Englisch vorgestellt, danach wurde uns erstmal allgemein etwas über den Ablauf erzählt.

Soweit ich mich erinnere wurden dann Kleingruppen gebildet. Diese sind mit einem der ehemaligen Austauschschüler, den Returnees, an unterschiedliche Orte in der Jugendherberge gegangen. Uns wurden dann die persönlichen Erfahrungen der Returnees erzählt und wir haben mit ihnen auch über unsere eigenen Erwartungen und Ängste gesprochen. Danach ging es wieder zurück in die große Gruppe. Dort wurden uns dann die wichtigen Regeln erklärt, sowie wann wir uns an wen wie wenden können, falls wir mal ein Problem haben sollten. Diese beiden Sachen haben wir dann ein paar Mal im Wechsel gemacht, also das Sprechen mit den Returnees und das Besprechen der wichtigen Angelegenheiten. Später haben wir dann noch Rollenspiele gemacht, die uns zeigen sollten, wie wir uns nicht verhalten sollten und was wir tun können um solche Situationen zu vermeiden. 

Abends gab es dann Essen und ab da hatten wir freie Zeit. Ich bin mit ein paar Mädchen am Fluss lang gelaufen, der direkt an der Jugendherberge lag. Irgendwann haben wir uns auf eine Wiese gesetzt und geredet, bis wir schließlich zurückgegangen sind, um schlafen zu gehen. 

Am nächsten Tag gab es dann so um 8 oder 9 Uhr Frühstück. Um 10 Uhr, wenn ich mich noch richtig erinnere, fand nochmal ein Vortrag für uns Schüler, sowie einer für unsere Eltern statt. Danach gab es dann nochmal einen mit den Eltern zusammen und wichtige Fragen konnten nochmal angesprochen werden. 

Im Großen und Ganzen fand ich das Vorbereitungsseminar sehr hilfreich und interessant. Ich habe mich sehr gut vorbereitet gefühlt und meine Vorfreude auf das kommende Jahr hatte sich danach mehr als verdoppelt. Auch meine Eltern waren sehr zufrieden. Sie haben gemeint, dass sie froh sind, mich in guten Händen bei DFSR zu wissen.