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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Jonas in Kanada

New York New York - Soft Landing Camp

Nach einem guten Flug, der knappe neun Stunden dauerte und von dem ich den Großteil verschlafen hatte, kamen wir gut in New York Newark an. Ein Wahnsinns Gefühl - ICH BIN IN NEW YORK. Ich weiß noch ganz genau, wie das Gefühl war, als wir nach einer kurzen Busfahrt ins Hotel kamen und ich meine erste American Cheesy Pizza aß. Ich war da. Und noch bis heute ist es extrem unreal, weil es einfach viel zu cool war, wirklich in Big Apple zu sein. Wir wurden alle auf Zimmer aufgeteilt und wohnten mit anderen Austauschschülern zusammen. Nicht nur New York an sich, sondern vor allem auch die ganzen verschiedenen Leute aus allen Ländern haben es zu einer unglaublich guten Zeit gemacht. 

Am ersten Tag ging es nach einem guten Frühstück morgens in den Bus und wir fuhren das erste Mal in die Innenstadt New Yorks. Das Gefühl, durch Manhattan zu fahren und alle Wolkenkratzer, die man sonst nur aus Filmen kennt, mal in echt zu sehen, war überwältigend. Der erste Stop war die „Central Station“. Richtig, das ist der Bahnhof aus Madagascar, und an sich schon ein unglaubliches Erlebnis, mal live Ort zu sein. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns das drei stöckige Gebäude erstmal selbst anzusehen und uns ein Mittagessen zu kaufen. Auch hierbei sagen Bilder mal wieder mehr als Worte. Und was kauft man sich in Amerika zum Mittag? Genau! Einen richtig guten Burger! Natürlich gab es aber im Untergeschoss am „Food Court“ nicht nur Burger, sondern so ziemlich alles, was man sich hätte träumen lassen. Nach dem Mittagessen bekamen wir dann noch eine kurze Führung durch das historisch auch sehr bedeutende Gebäude. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter in Richtung Central Park. Auf der einen Seite wollte man natürlich nicht am ersten Tag über tausend Bilder machen, aber auf der anderen Seite ging es auch irgendwie nicht anders. Vorbei an den Hochhäusern, den gelben Taxis, den ewig langen Avenues, hin zum Central Park. Auch dort gab es eine kurze Führung und ein Gruppenbild, das ich mir bis heute sehr gern anschaue. Weiter ging es dann zu allen bekannten Orten, wie dem Time Square, der Fifth Avenue oder zum Rockefeller Center. Eine Sache, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war „Top of the Rock“. Es gab die Möglichkeit, hoch aufs Rockefeller Center zu fahren und von dort über die ganze Stadt zu blicken. Dort oben zu stehen und auf Augenhöhe mit den Empire State Building zu sein, ist ein Gefühl, was sich nur schwer in Worte fassen lässt. Nach diesem wirklich sehr überwältigenden Tag fielen wir alle todmüde ins Bett. 




Am zweiten Tag ging es wieder früh morgens los zur Brooklyn Bridge, um sich die Skyline von New York anzuschauen. Auch dies war wieder ein sehr prägendes Erlebnis, denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, die Brooklyn Bridge oder die Skyline von New York direkt vor sich zu haben. Dann ging es zurück in die Stadt, um eine Führung durch Manhattan und zu dem Twin Tower Memorial zu bekommen. Auf dem Weg dahin machten wir einen Stop bei einer neu eröffneten Mall, bei der wir uns alle nicht sicher waren, ob diese überhaupt von dieser Welt war. Das Westfield Worldtrade Center war so riesig und so modern gebaut, dass wir es alle gar nicht fassen konnten. Ein wirklich sehr emotionaler Moment für uns alle war der Weg zu den Twin Tower Memorials, bei denen man jeden einzelnen Namen auf kleinen Metallschildern lesen konnte, die an riesigen Metallbecken angebracht waren, wo die beiden Türme gestanden hatten. Später am Tag stand noch etwas Innenstadt Shopping auf dem Programm und dann ging es wieder zurück ins Hotel. 

Am letzten Tag in New York war ein Ausflug in den Central mit Picknick geplant. So ging es dann morgens los. Erst konnten wir uns alle etwas zu essen in einem Supermarkt kaufen. Und ja es stimmt, Supermarkt ist wahrscheinlich das falsche Wort.  Es war mehr eine Mall, in der man keine Kleidung kaufen konnte, sondern eben Supermarktartikel. Von dort aus mussten wir nur eine Straße überqueren und schon waren wir mitten im Central Park. Nach einem kurzen Fußweg hatten wir eine große Wiese gefunden, auf der wir uns alle hinsetzten. Nachdem wir dort unser Lunch aßen, ging es los in eine Outlet Mall, die etwas außerhalb der Stadt gelegen war. Dort hieß es dann shoppen für uns alle. Nach diesem Tag war dann mein Koffer so gut gefüllt, dass ich nun auch 8 kg in meinem Handgepäckkoffer hatte. 



Am nächsten Tag ging es schon sehr früh los, da unser Flieger schon um acht Uhr starten sollte. Ab diesem Punkt ging das Abenteuer dann richtig los! 

Immer wenn ich an New York denke, muss ich daran denken, wie toll das Gefühl war, dass man dort die ganze Zeit hatte. Ich war da. Ich war in New York. Es war einfach toll, all diese Sachen mal in Realität zu sehen und dabei noch umgeben zu sein von so unglaublich interessanten Menschen. Wir alle kamen aus verschiedenen Ländern, von verschiedenen Austauschorganisationen, doch eine Sache war für uns alle gleich. Wir alle würden irgendwo auf der Welt unser Auslandsjahr starten. Dadurch war man sich von Anfang nie komplett fremd und konnte mit allen Leuten reden. Noch bis heute habe ich dadurch sehr guten Kontakt zu Leuten auf der ganzen Welt. Das Soft Landing Camp ist einfach eine tolle Erfahrung, die ganz nebenbei noch an das Englischsprechen gewöhnt.