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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Nele in den USA

Meine TOP 10 - Christmastime Momente in den USA

 

1.Weihnachtsbaum kaufen und schmücken

Nachdem wir aus San Antonio  (Texas), wo wir unsere Thanksgiving Break verbrachten,  wieder zuhause  ankamen, sind wir am nächsten Tag Weihnachtsbaum-Shoppen gewesen. Es war ganz anders als in Deutschland.  Man geht nicht wie ich hier in meiner Heimatstadt  zu einer nahe gelegenen Weihnachtsbaumverkaufsstelle  und sucht sich einen bereits gefällten Baum aus. In Amerika, bzw. zumindest  dort in Lumberton,  geht man zu einem in der Nähe liegenden relativ großen Grundstück,  wo reihenweise  Weihnachtsbäume  wachsen. Dann bekommt man einen Zettel und Stift, wo man Erst-, Zweit- und Drittwunsch aufschreibt,  in diesem Fall Nummern,  die an den Bäumen hängen. Wenn man sich nun endlich entscheiden kann, gibt man diesen ab und muss für eine bestimmte  Zeit warten und ist quasi in einer Warteschlange  bis der Baum gefällt  wird. Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Baum erwischt  und haben ihn dann auch am nächsten Tag sofort geschmückt.  Mit viel Lametta, meine Gastmutter  mag das total, und Candy Canes, also Zuckerstangen.  Das fand ich total cool :) So wurde also das ganze Haus schon Ende November geschmückt,  was ich richtig cool fand, da meine Familie  und ich normalerweise  einen Baum erst am 3. Advent kaufen.
Aber so konnte man schon den ganzen Dezember in richtiger Weihnachtsstimmung sein.

2. Filmzeit

Weihnachtszeit  bedeutet bei mir auch immer Filmzeit!  In der Schule, im Englischunterricht,  haben
wir zum Beispiel The Grinch den Originalfilm  gesehen. Am Anfang mochte ich es nicht so, doch in Amerika ist er Kult! Mittlerweile  finde ich  ihn in Ordnung.  Da die Schule in Amerika entspannter ist als in Deutschland,  habe ich auch zu Hause  Unmengen von Filmen mit meiner Gastfamilie  gucken können. Vor allem mit meiner Gastmutter  haben wir Hallmark Christmas Movies gesehen. Da gibt es einen extra Sender für! Diese Filme  sind so toll! Es werden jedes Jahr verschiedene 90 minütige  Filme gezeigt,  die immer  eine besondere Weihnachtsgeschichte  zeigen.  Sie sind super schön und machen süchtig.  Dazu Plätzchen und Kakao mit Marshmallows  – perfect.

3. Rezepte austauschen und Plätzchen Backen

Auch Plätzchen  backen gehört zur Weihnachtszeit  dazu - auch in Amerika. Wir haben zusammen verschiedene  Rezepte benutzt, also das übliche einfache  Butterplätzchenrezept  mit super süßem Frosting, welches meine Gastfamilie  immer benutzt,  und ein spezielles  von meiner  Mama mit Lebkuchengewürz,  welches wir ihr als Gastgeschenk  plus Gewürz geschenkt haben.

4. Jingle Bell Ball

Natürlich darf in der Weihnachtszeit  in der Amerikanischen High School auch ein Ball nicht fehlen.  An meiner  Schule war das der Jingle  Bell Ball. In diesem Jahr hat es wieder der Spanish Club, welchem ich angehörte, ausgerichtet  und es war ein Maskenball.  Überall war schöne Dekoration mit Weihnachtsbäumen und Masken. Es war ein lustiger Abend, den ich mit Freunden verbrachte.

5. Kleidung

In der Vorweihnachtszeit  ist es eigentlich sehr üblich in der Schule, ob nun speziell  Mottotage oder nicht, verrückte Christmas  Sachen und dicke Socken zu tragen. Zum Glück war es nicht so heiß in Texas zu der Zeit und in der Schule war es sowieso immer  kalt, somit war es echt lustig verrückte Sachen zu kaufen und so rumzulaufen.  Ein Mädchen aus meinem Chor hat sich zum Mottotag die Haare mit Spray grün gefärbt und kleine Kugeln, sowie eine bunte, leuchtende  Lichterkette  ins Haar getan. Das war schon echt verrückt.

6. Schnee

Ja das war so eine Sache. Ich hätte ja niemals  damit gerechnet und eigentlich schon Tops und kurze Hosen zurechtgelegt,  doch es wurde tatsächlich relativ kalt. Und in einer Woche waren Montag 28°C und Freitag hat es geschneit!  Das Wetter in Texas ist schon seltsam. Auf jeden Fall gab es Schnee, also ein bisschen, mehr als ich wahrscheinlich dieses Jahr bekommen werde... Ich habe mich riesig gefreut, und die Kinder erst. Sie kennen sonst keinen Schnee und haben Eiszapfen „gepflückt“ und zusammen mit kleinen Schneehaufen in das Gefrierfach getan, wo sie „das Schloss von Elsa aus Frozen“ bauen wollten. 

7. Weihnachtskonzert

In der Weihnachtszeit  gab unser Chor ein Weihnachtskonzert,  eine Weihnachtssongtour  und einen Flashmob in der Mall. Die Weihnachtssongtour führte uns von der lokalen Bank, durch das Seniorenheim  bis in das Ford Verkaufshaus,  wo wir für Angestellte  sangen und dafür Weihnachtsmützen und Kekse bekamen. Auch in der Schule sind wir spontan im Unterricht  in ein paar Klassenräume gegangen und haben gesungen und auch für die Verwaltung.  Doch das größte Ereignis  war das
Weihnachtskonzert,  wofür wir wochenlang im Unterricht  probten. Es hat mir wirklich sehr gefallen.

8. Church Christmas Party

Im Dezember fand außerdem ein Bonfire zusammen mit meiner Church Community statt. Wir hatten ein riesiges  Feuer und Kakao mit Essen und Spielen. Es war ein sehr schöner Abend, sehr typisch Amerikanisch.

9. Paket aus Deutschland

Meine Familie  hatte rechtzeitig ein Paket mit Weihnachtsgeschenken an mich und meine Gastfamilie  geschickt, so dass ich diese unter den Baum stellen konnte. Meine Gastfamilie  hat sich sehr gefreut und ich mich natürlich auch. Es hat einen zwar schon etwas traurig gestimmt,  zu Weihnachten nicht zu Hause  zu sein, doch so hatte ich wenigstens  kleine Andenke von meiner Familie  und all meine Aktivitäten im Dezember lenkten mich auch gut ab.

10. Christmas Day

Es ist nun bekannt, dass Amerikaner  nicht am 24. Dezember, sondern am 25. Dezember Weihnachten feiern. So musste ich also am 25. Dezember um halb 7 Uhr morgens aufstehen,  da mein kleiner Gastbruder nun unbedingt  sehen wollte was Santa ihm brachte. Ich fand es eigentlich auch total schön morgens Geschenke auszupacken,  und nicht abends. Man hat irgendwie  mehr gesehen. An dem Tag gab es ein Weihnachtsessen und wir haben Filme gesehen, noch mehr Plätzchen gebacken und es uns einfach gemütlich gemacht.