Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sandrine auf La Réunion

10 Dinge, die man auf La Réunion unternehmen muss:

Hi, ich bin Sandrine und war für ein Jahr auf La Réunion. Obwohl die Insel gerade mal so groß ist wie das Saarland, kann man dort super viel unternehmen. Deshalb habe ich meine 10 Lieblingsziele hier zusammengefasst. 

  • Piton de la Fournaise:
    Der aktive Vulkan der Insel ist etwa 2600 m hoch und bricht regelmäßig aus. Man kann recht weit mit dem Auto fahren und von dem Parkplatz aus sind es etwa noch 4 Stunden zu Fuß bis zum Kraterrand. Es lohnt sich aber vollkommen. Von oben kann man in den Krater hineinschauen und auf das Meer und die Insel blicken. Besonders toll ist es, nachts auf den Vulkan zu fahren, wenn es vor Kurzem einen Ausbruch gab. Dann sieht man im Dunkeln die Lava rot leuchten. 
    Auf dem Weg zum Vulkan fühlt man sich auch, als wäre man plötzlich auf einem ganz anderen Planeten. Anstatt unter Palmen findet man sich in einer Art Mars-Landschaft wieder, Kilometer weit nur roter Sand.

  • Der Strand L’Hermitage:
    Der schönste aller Strände ist wahrscheinlich L’Hermitage bei Saint Gilles des Bains. Dort kann man Stand Up Paddeln und tauchen gehen. Durch das vor dem Strand gelagerte Korallenriff werden einerseits Haie ferngehalten und andererseits sieht man bunte Fische. Dort kann man mit einem Americain noch viele Nachmittage verbringen.

  • Der Piton des Neiges:
    Der Piton des Neiges ist der höchste Berg im Indischen Ozean, mit circa 3062 m. Vom Parkplatz Le Bloc in Cilaos sind es in etwa noch 1700 Höhenmeter bis zum Gipfel, das kann an einem Tag doch recht viel werden, vor allem beim Hinuntergehen. Ich persönlich hatte danach eine Woche Muskelkater. Aber es war es wert! Von oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf Cilaos und die gesamte Insel. Außerdem sieht man, wie die Vegetation sich von Strand unten bis auf 3000 m verändert.

  • Kélonia (St. Leu):
    Kélonia ist ein Schildkrötenmuseum, aber auch eine Auffangstation. In mehreren Wassertanks kann man Schildkröten aller Art bewundern und mehr über sie lernen. Da es in der Nähe von St. Leu liegt, kommt man hier auch super mit dem Bus hin.

  • Schwarzer Sandstrand:
    Aufgrund des Vulkans gibt es auf La Réunion einen schwarzen Sandstrand und zwar in L’Étang Salé. Leider kann man hier nicht schwimmen gehen, weil die Hai-Gefahr einfach zu hoch ist. Aber es ist ein super Ort zum Picknicken.

  • Museen in St. Denis: 
    St. Denis ist die Insel-Hauptstadt und hat kulturell sehr viel zu bieten. Am liebsten mag ich das Kunstmuseum “Léon Dierx”, welches jeweils Gemälde und Bilder von einheimischen Künstlern ausstellt, aber auch importierte Kunst, und das Naturkundemuseum, welches die verschiedenen Tierarten zeigt, die entweder noch auf La Réunion leben oder die leider schon ausgestorben sind.

  • Tempo Festival:
    Das Tempo Festival wird immer einmal jährlich in St. Leu veranstaltet. Viele verschiedene Künstler aller Art treten auf, egal ob Theater, Gesang oder Tanz. Manche Veranstaltungen sind kostenpflichtig, aber viele kann man sich auch gratis anschauen. Es ist ein herrliches buntes Wirrwarr. 

  • Chinesisches Neujahr:
    Da auf La Réunion viele chinesisch-stämmige Menschen leben, wird auch das chinesische Neujahr (bei uns im Januar/Februar) groß gefeiert. Die meisten Tempel haben ein breit gefächertes Programm mit Tänzen und Gesang. Auch kann man chinesische Spezialitäten kaufen und probieren. Man sollte sich also informieren, wann wo was stattfindet. 

  • Fahrradtour:
    Falls es möglich ist, sollte man auf jeden Fall eine Fahrradtour an der Küste entlang der Küste unternehmen. So lernt man die Insel von einer ganz anderen Seite kennen. Ich bin zum Beispiel von St. Louis bis St. Paul gefahren, was etwa 4 Stunden gedauert hat und schon etwas fordernd war. Manche Leute fahren aber auch um die ganze Insel in einem Tag, es hängt ganz vom eigenen Können ab.

  • Vanilleplantage:
    La Réunion ist besonders bekannt für seine gute Vanille. Im Osten der Insel kann man eine der vielen Plantagen besuchen und herausfinden, wie diese angebaut und verarbeitet wird. Mir hat besonders gut die Plantage in Sainte Suzanne gefallen, da es ein sehr weitläufiges Gelände ist und die Führung sehr informativ war.