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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pia in Australien

Generelle Tipps

Zunächst einmal kann ich jedem empfehlen, an einem Soft Landing Camp teilzunehmen. 
Dort erfährt man die wichtigsten Besonderheiten der Einheimischen, wie zum Beispiel Lebensgewohnheiten, traditionelles Essen und typische Umgangsformen. Außerdem lernt man dort die anderen Schüler, welche man bereits im Vorbereitungstreffen getroffen hat, besser kennen und kann neue Freundschaften knüpfen.

Meistens wird man anschließend in seiner Gastfamilie sehr freundlich und liebevoll aufgenommen, allerdings kann es trotzdem zu Schwierigkeiten kommen. Ich persönlich habe oft Zeit auf meinem Zimmer verbracht, was für meine Gastfamilie zunächst so wirkte, als würde ich mich nicht wohlfühlen. Sie haben mich nach einiger Zeit auch darauf angesprochen. In diesem Fall hätte ich ihnen von Anfang an erklären können, dass ich nach der Schule auch gerne mal allein bin, um mit meinen deutschen Freunden zu schreiben oder ähnliches.

Auch in den Familien der anderen Austauschschüler gab es hin und wieder mal Missverständnisse. 
Für mich war es immer am wichtigsten, dass ich Probleme zunächst mit meiner Gastfamilie bespreche. Das kann am Anfang zwar schwer sein, es stärkt aber das Vertrauen zwischen den Gasteltern und einem selbst enorm. Zur Not kann man sich immer noch an den Coordinator wenden, jedoch bringt es nicht viel, gleich bei den Eltern in Deutschland anzurufen, denn die sind am weitesten weg und kennen die Situation nicht. 
Dadurch lernt man auch Probleme zu lösen, was einem auch nach dem Auslandsaufenthalt sehr helfen kann. Auf jeden Fall gewinnt man durch das Leben in der Gastfamilie ein zweites Zuhause in einem fremden Land.  Mein Gastvater sagte am Abschied zu mir: “Du weißt, wo die Haustür ist, du kannst immer wieder nach Hause kommen.“