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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Milan in den USA

Was ich heute über mein Auslandsjahr sagen kann

Es ist nun ein Jahr her, dass ich mein Auslandsjahr gemacht habe und zurück nach Hause gekommen bin. Ich habe für ein Jahr in einem Internat in Missouri, USA gelebt. Sicherlich habe ich mich auch ein bisschen dadurch verändert.

Nach einem Jahr wieder in meine Heimatstadt zurückzukommen, war ein seltsames Gefühl. In dieser Zeit hatte sich doch einiges Zuhause verändert. Ich hatte ungefähr 3,5 Monate keine Schule, da mein Schuljahr an der High School viel früher zu Ende ging als das Schuljahr am Gymnasium. So lange am Stück werde ich vermutlich nie wieder Ferien haben. Schnell fing ich wieder an, mich mit meinen Freunden zu treffen, und das half mir, mich wieder zurück zu gewöhnen. Beim Welcome Back Seminar konnte ich nochmal nette Leute kennenlernen und mich mit ihnen austauschen. Auch konnte ich einmal zu einer Austauschmesse und habe dort von meinen Erfahrungen berichtet und neue Austauschschüler motiviert.

Natürlich habe ich heute nicht mit allen Leuten Kontakt, die ich an der High School kennengelernt hatte, aber mit meinen engen Freunden habe ich durchaus noch Kontakt über Snapchat oder Instagram. Dieses Jahr bekam ich z. B. von vielen Leuten von meiner High School in Amerika Geburtstags- und Weihnachtsglückwünsche. In Amerika fing ich an, mich für American Football zu interessieren, und heute spiele ich es auch selbst in einem Verein in einer Nachbarstadt. In der Schule bin ich der Beste im Englischunterricht und muss dafür nicht viel lernen. Wenn ich heute etwas im Internet suche, suche ich es meistens auf Englisch, da es dann mehr Ergebnisse gibt. Und auch bei Musik verstehe ich jetzt bei allen Liedern die Texte, was manchmal ziemlich lustig ist.

Die Tatsache, dass ich mal ein Auslandsjahr gemacht habe, macht mich nicht nur bei Bewerbungen attraktiv, sondern erstaunlich viele Leute, die ich neu kennenlerne, sind begeistert davon und neugierig und möchten sich oft mit mir darüber unterhalten. Manchmal finde ich in meinem Zimmer Gegenstände aus Amerika, höre Musik oder blättere in meinem Yearbook herum und erinnere mich an meine Zeit dort. Man könnte schon sagen, dass ich es auch ein bisschen vermisse. Vom Leben im Internat habe ich durchaus ein paar sehr lustige Erinnerungen.

Mein ganzes Leben würde ich in einem Land wie Amerika nicht verbringen wollen, aber für ein Jahr war es sehr interessant und ich werde immer gerne nach Amerika in den Urlaub gehen und vielleicht mal einen Beruf ausüben, bei dem ich mein Englisch gut anwenden und viel reisen kann. In Amerika mein komplettes Studium zu machen, wäre mir viel zu teuer. Außerdem fände ich es sowieso spannender, in ein anderes völlig neues Land zum Studieren zu gehen, wenn überhaupt. Denn es ist auch schön, in seinem Heimatland mit Familie und alten Freunden zu leben. Ich weiß nicht, wann ich wieder nach Amerika gehen werde, da es teuer ist. Aber das Gefühl, das ich hatte, als ich am Anfang meines Aufenthaltes in New York aus dem Flugzeug gestiegen bin, werde ich nie vergessen. Alles in allem empfehle ich jedem ein Auslandsjahr, der die Möglichkeit dazu hat. Von den vielen Leuten, die ich kennengelernt hatte, die auch ein Auslandsjahr gemacht haben, hat niemand es bereut.