Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Mia in den USA

Die ersten Wochen zurück in Deutschland

Bevor ich in die USA gegangen bin hatte ich mir oft sorgen gemacht, was werden würde, sobald ich erstmals wieder Zuhause bin. Ich hatte Angst, dass ich mich nicht mehr in meinen Freundeskreis integrieren können würde, wie sehr sich die Schule verändert hätte oder mein im generellen.

Wie sich herausstellte waren diese Sorgen unbegründet. Während ich ein ganz neues Leben aufgebaut hatte, hat sich in Deutschland nichts verändert. Meine Freunde waren gleich, meine Familie war gleich, die Schule war gleich. Alle taten so, als wäre ich nie weg gewesen, was vermutlich das schlimmste für mich war. Ich war nicht bereit einfach da weiter zu machen, wo wir aufgehört hatten.

Das Problem war also größtenteils nicht, dass sich alle anderen sich in meiner Abwesenheit verändert haben, sondern dass ich mich ohne sie verändert habe. Abgesehen davon war mein größtes Problem, dass ich mich von meiner Bettdecke erstickt gefühlt habe. Meine Schule hat zum Glück viel Rücksicht auf mich genommen und alle waren bereit mir so viel Hilfe anzubieten wie sie konnten. 

Die Angst wichtige Ereignisse zu verpassen hätte mich fast davon abgehalten überhaupt erst weg zu gehen, was ich im nach hinein definitiv bereut hätte. Ich habe gelernt, dass ich die Chancen die sich mir geben immer nutzen sollte, denn am Ende des Tages wird mein Zuhause immer da sein, egal was passiert ist.