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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Teresa in den USA

Mein erster Schultag an einer amerikanischen High School

Vor meinem ersten Schultag habe ich mit meiner Gastmutter meine Fächer ausgewählt. Da es teilweise Fächer waren, die ich in Deutschland nicht hatte, war ich deshalb umso aufgeregter und gespannter was auf mich zukommen würde. Die Nacht vor meinem ersten Schultag konnte ich vor Aufregung kaum schlafen aber als es dann soweit war, habe ich mich sicher gefühlt und meine Aufregung war verschwunden. Als ich dann von meinen Gasteltern mit deren Kindern vor der Schule abgesetzt worden bin habe ich zum Glück direkt meine Freundin vom Cheerleading getroffen. Zusammen sind wir dann in unsere Schulmensa/Aula gegangen in der ein “Willkommensempfang” sowie eine Informationsveranstaltung stattgefunden hat. Als ich die Mensa gesehen habe, habe ich mir nur gedacht: “Wow! das sieht wirklich aus wie aus amerikanischen Teenie-Filmen, die an einer High School spielen”. Und so war es: Überall standen die runden Tische und überall haben sich schon die kleinen Grüppchen versammelt, um sich zu erzählen, was sie diesen Sommer erlebt haben. 

Während der Einführung in das Schuljahr wurden zum Beispiel die Lehrer, die einzelnen “Clubs”, Sportteams und auch die neuen Austauschschüler vorgestellt. Die Vorgestellten mussten dann auf die Bühne kommen und sagen wer sie sind und in welche Jahrgangsstufe man geht. Ich weiß noch, dass ich seeehhhrrrrr aufgeregt war als ich erfahren habe, dass ich zweimal auf die Bühne musste. Einmal wegen dem Cheerleader Team und einmal, weil ich einer der 10 neuen Austauschschülern war. Schließlich habe ich noch nicht gut englisch gesprochen und war am Verzweifeln was ich sagen wollte aber zum Glück habe ich es ja noch überlebt :)

Als wir von dem ca. einstündigen Empfang entlassen waren hatten wir noch 15 Minuten Rest Unterricht von Economics (Wirtschaft), da unsere Stunden 1 Stunde und 15 Minuten lang waren. In den 15 Minuten haben wir nur ein Namenspiel gespielt, um uns, beziehungsweise den Kurs, besser kennenzulernen. Danach hatte ich zweimal Sport in der wir auch nur Spiele gespielt haben. Nach den Stunden hatte ich Pause. An unserer Schule konnte man sich zwischen einer warmen Mahlzeit (die jeden Tag unterschiedlich war), einem Sandwich/Salat/Wrap (an der Salatbar), einem Pizzastück oder einem Burger entscheiden. Dazu konnte man sich noch immer ein Getränk aussuchen. Meistens hatte ich immer einen Salat, außer an TacoTuesday :) Nach der Pause hatte ich Englisch, wo wir wieder nur Namensspiele gespielt haben und eine Themenliste für das Halbjahr bekommen haben. Nach meiner Englischstunde hatte ich ein Fach, das ganz neu für mich war. In dem Fach haben wir amerikanische Geschichte bearbeitet und daraufhin einen passenden Film geguckt. In dem Test ging es dann darum, inwiefern der Film die geschichtlichen Merkmale widerspiegelt beziehungsweise auch nicht. Dieses Fach war mein letztes Fach. Also habe ich mich mit meiner Freundin vom Cheerleading getroffen, mit der ich dann zur gegenüberliegenden Tankstelle gelaufen bin etwas zu essen zu kaufen, da wir noch eine gute Stunde Zeit hatten bevor das Training losging. 

Nach dem Training wurde ich dann von meiner Gastmutter abgeholt. Meistens war ich, völlig kaputt vom Tag, so um halb sieben zu Hause, hab gegessen und bin schlafen gegangen.

Im Bett war ich sehr glücklich das alle so lieb, nett und vor allem gastfreundlich waren und im Endeffekt ich mir viel zu viele Gedanken gemacht habe.

 

Bis zum nächsten Mal :) Teresa