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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Sarah in Australien

Der erste Tag an meiner australischen Schule

Mein erster Schultag war sehr aufregend. Er fing damit an, dass meine Gastmutter mich und meine Gastschwester Paige zur Schule fuhr. Es war anfangs sehr seltsam für mich, die Uniform zu tragen, aber das legte sich schnell. Meine Gastmutter brachte mich dann zum Schuloffice und meldete mich an.

Ich bekam meinen Stundenplan und ein Lehrer führte mich zur Sporthalle, da dort das wöchentliche Assembly stattfand. Er erklärte mir, dass es einmal im Monat ein großes Assembly mit allen Schülern, also von Klasse 6 bis Klasse 12, gibt, dort werden dann wichtige Ankündigungen  gemacht, die die ganze Schule betreffen, außerdem wurden ein paar Lieder gesungen, darunter auch die australische Nationalhymne. In den anderen Wochen gab es dann nur kleine Assemblys, bei denen wurden die Schüler nach Klassenstufen aufgeteilt, also gab es einmal die Schüler von Klasse sechs bis zehn und einmal die Klassen von elf bis zwölf. 

Ich hatte sechs verschiedene Fächer an meiner Schule, diese waren Englisch, Art, Studio Art, Mathe, Business Management und Kochen.

Der Lehrer, mit dem ich mich davor schon unterhalten hatte, führte mich dann auch zu meinem ersten Unterricht, dort stellte er mich vor und beauftragte eine Schülerin, die mein „Buddy“ war. Sie durfte mir dann während den ersten beiden Stunden die Schule zeigen, sie zeigte mir auch, wie ich mein Schließfach öffnen kann, und war auch sehr geduldig mit mir, als ich es erstmal nicht geschafft habe, das Schloss zu öffnen. 

Nach diesen beiden Stunden hatten wir dann eine Pause und danach ging es dann weiter zu zwei Stunden Mathe. Im Vergleich zu dem Matheunterricht in Deutschland war dieser sehr einfach und stellte keine größere Herausforderung dar. Dann gab es wieder eine Pause und danach ging es weiter zu Business Management. In dieser Klasse gab es auch noch andere Austauschschüler. Eine Schülerin kam sogar auch aus Deutschland und drei weitere kamen aus Italien. 

Nach dieser Klasse war der erste Schultag auch schon geschafft und ich traf mich mit meiner Gastschwester vor der Schule, damit sie mir den Bus zeigen konnte, mit dem wir nach Hause fahren konnten. Da wir so weit außerhalb der Stadt lebten, mussten wir einen speziellen Schulbus nehmen, der nur zweimal am Tag fährt und die Schüler fast vor ihrer Haustür absetzt. Zumindest für australische Verhältnisse, denn da bedeutet fast vor der Haustür, dass man noch ca. 2,5 km nach Hause laufen muss. Daran habe ich mich aber schnell gewöhnt.