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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Ben in Neuseeland

Der erste Schultag

Der erste Schultag war etwas, wovor ich mir wahrscheinlich am meisten Sorgen gemacht habe.
Das Gefühl, auf eine neue Schule zu gehen, neue Leute kennen zu lernen und das Ganze dann auch noch auf Englisch.

 Aber ich glaube, am meisten hat mich meine Schuluniform gestört. Ich hatte irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, dass ich darin lächerlich aussah. Im Nachhinein war das Schwachsinn. Wenn die Schuluniform tatsächlich lächerlich aussah, dann sahen wenigstens alle lächerlich aus, weil jeder musste sie ja tragen. Eigentlich wird das Thema Kleidung dadurch sehr viel einfacher. Man muss sich keine Gedanken über sein Aussehen machen und muss auch nicht darüber nachdenken, was für Kleidung angebracht ist und was nicht.

Aber auch neue Freunde finden war sehr einfach. Vielleicht lag das auch an der Schuluniform, im Sinne das man nicht so stark als der Neue auffällt, sondern direkt als Teil der Gemeinschaft anerkannt wird. Vielleicht aber auch nur daran, dass alle sehr offen waren. Ich war in Neuseeland und man kann über Neuseeländer sagen, dass sie sehr offen sind.

Meine erste Stunde war Mittwoch morgens Kochen. Gekocht wurde immer in kleinen Gruppen und da ich noch keinen kannte, wurde ich einer Gruppe zugeordnet. Die beiden Jungs fingen direkt an, mit mir zu reden und haben mich auch den Rest des Tages und den kommenden Tagen mirumgenommen und alles erklärt. Die beiden haben mir erzählt, wie welche Lehrer sind, besonders wer streng war und wer nicht, und haben mich ihren Freunden vorgestellt, welche mich dann auch deren Freunden vorgestellt haben. Ich glaube, am Ende kannten mich irgendwie alle aus der Schule.

Und es hat keinen, also weder meine Freunde noch die Lehrer, gestört, dass mein Englisch nicht so gut war. Öfter haben mich die Lehrer darauf hingewiesen, wenn ich was falsch ausgesprochen habe oder wie ich meinen Satz verbessern könnte. Sie haben das alle aber eher gut gefunden, weil sie dadurch das Gefühl hatten, dass ich es lernen wollte und Interesse gezeigt habe. Ich glaube, das hat mir auch sehr viele Vorteile bei vielen Lehrern gebracht.

Im Generellen kann man sagen, dass man sich, vor allem in Neuseeland, keine Sorgen machen muss. Die Leute sind offen, hilfsbereit und nehmen dich sehr schnell in deren Gruppe auf.