Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Laura-Marie in Irland

Best-of meines Aufenthaltes in Irland

10. Jeden Sonntag Garlic Bread Pizza 

Eine kleine, mir sehr gut in Erinnerung gebliebene, Tradition zwischen meiner Gastschwester Giulia und mir. Unsere Gastmutter Nelly musste jeden Sonntag arbeiten und brachte uns nach der Arbeit einmal eine Garlic Bread Pizza mit. Schon bald merkte sie, dass wir es sehr gern aßen und schon bald darauf etablierte sich diese Tradition. 

Tatsächlich freuten wir uns nicht nur in Irland jeden Sonntag darauf, sondern schreiben uns noch heute IMMER, wenn einer von uns eine Garlic Bread Pizza im Geschäft sieht. (natürlich wird sie dann gekauft!) 

09. Galway 

Nicht nur in Irland, sondern auch in vielen anderen Ländern ist das Lied Galway Girl von Ed Sheeran bekannt. Aus diesem Grund musste ich natürlich einmal in meinem Leben nach Galway fahren, um mir diesen Ort ein bisschen genauer anzuschauen und war sofort begeistert. Galway liegt an der Westküste Irlands und glänzt mit seinem unfassbaren Charme. Ich würde es dir für einen Kurztrip auf jeden Fall ans Herz legen!

08. Bundoran 

Nach Bundoran sind Nelly, Giulia und ich für ein paar Tage in den Urlaub gefahren. Giulia und ich sind täglich am Wasser spazieren gegangen, was mir als ein absolutes Highlight während meiner Zeit im Kopf hängen blieb.

07. Cliffs of Moher 

Sie sind ein Klassiker unter den irischen Sehenswürdigkeiten und ein absolutes Muss für jeden Besucher. Die Kombination aus der unglaublich schönen, ruhenden Landschaft und dem dunkelblauen Wasser, was sich an den Steilklippen zu hellblauen Wasserschaum aufschlägt, ist ein beeindruckendes Szenario, was man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte.

06. Belfast 

Belfast ist vor allem für Geschichtsinteressierte ein spannender Ort. Man kann nicht nur das Titanic Museum besuchen, weil Belfast tatsächlich der Ort war, an dem das bekannteste Schiff der Welt gebaut wurde, sondern auch tiefer in die gewalttätige Geschichte des Nordirlandkonfliktes eintauchen. Die Hauptstadt Nordirlands hat aber noch deutlich mehr zu bieten und wartet darauf, dass du sie entdeckst! 

05. Dublin

Für mich war Dublin ein Ort, den ich per Fuß immer wieder aufs Neue Entdecken konnte. Wie auch Galway versprüht Dublin einen unglaublichen Charme, egal wo man ist. Für meine Freund*innen und mich musste es oftmals nicht mal einen Grund geben, um in die Hauptstadt Irlands zu fahren, denn wir fanden immer etwas, womit wir den Tag vor Ort verbringen konnten. Vor allem aber erinnere ich mich an den St. Patrick’s Day mit anderen Austauschschüler*innen, das Shoppen und Essen gehen oder wenn ich mit Giulia versuchte in die Geschichte Dublins einzutauchen. 

04.  Transition Year

Über das Transition Year habe ich schon einmal geschrieben, weshalb es nicht minder einen Platz in diesem Ranking verdient hat. Für mich ist und bleibt es die beste Möglichkeit das Auslandsjahr in Irland auch schulisch mit vielen neuen Erfahrungen schmücken zu können, während man vor allem seine Konzentration auf neue Freundschaften und die Sprache legen kann. 

03. Slieve League

Für Nelly, Giulia und mich die Nr. 1, wenn es um Klippen geht. Wie bei den Cliffs of Moher war es ein Tagesausflug, der uns noch deutlich in Erinnerung blieb. Es könnte sein, dass es daran lag, dass Nellys Auto fast nicht die Steigung der Klippen geschafft hätte und wir alle voller Hoffnung im Auto saßen, vielleicht aber auch einfach an der unglaublichen Aussicht, die einem geschenkt wird, wenn man einmal oben ist. 

02. Giant's Causeway

Ein Ort voller Sagen und Mythen von Riesen und unglaublichen Steinformationen. Als ich das erste Mal beim Giant's Causeway war, wollte ich nicht glauben, dass die dort stehenden Basaltsäulen nicht von Menschenhand geschaffen wurden. Lava und Eruptionen formten vor unglaublichen 60 Millionen Jahren diese ineinandergreifenden Gesteinsformen. Für mich ist Giant's Causeway auf jeden Fall ein absolutes MUSS, wenn du in Irland einen Ausflug machen möchtest. 

Fun Fact: Erst 2018 konnte ein Forscherteam die Entstehung der Säulen nachahmen.

01. Giulia

Ein Name, der im Laufe dieser Zeilen schon einige Male gefallen ist und sehr großes Recht hat auf den ersten Platz. Giulia war in dieser Zeit nicht nur meine italienische Gastschwester, sondern auch wie meine beste Freundin und Seelengefährtin. Zusammen teilten wir die ganzen Sorgen eines Austauschschülers und erfüllten uns zusammen die Vorsätze, die wir jeweils für unser Austauschjahr hatten. Wir weinten zusammen, lachten zusammen, reisten zusammen, gingen zusammen zum Sport, kochten füreinander und überraschten uns mit kleinen Aufmerksamkeiten. Ohne sie wäre mein Austauschjahr nicht einmal ansatzweise so schön gewesen, weshalb ich unfassbar dankbar bin, sie kennengelernt zu haben. 

Und im Endeffekt ist es auch genau das, was so eine Reise für mich ausmacht. Es geht vielmehr um die Menschen, die man währenddessen trifft, statt um alles andere. Denn die Menschen, mit denen man diese Erfahrungen macht, prägen die Eindrücke und machen sie, zumindest für mich, deutlich realer. Ich könnte tatsächlich zu jedem meiner aufgelisteten Punkte eine witzige Geschichte nennen, die ich an diesen Orten mit Giulia zusammen erlebt habe.

Man könnte sagen, dass sie deshalb, und aus vielen weiteren Gründen, noch heute sowas wie meine Schwester ist.