Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Johanna in Australien

8 Dinge, die sich durch das Auslandsjahr verändert haben

Mein Auslandsjahr ist mittlerweile vorbei, aber was hat sich dadurch verändert? Was habe ich gelernt? Was haben meine Erfahrungen bewirkt? Hier ein paar Punkte von mir und ein paar meiner Austauschschülerfreunde: 

1. Das Wissen, wer ich eigentlich als Person bin und wofür ich stehe, aber auch, was ich vom Leben will 


Bis vor dem Auslandsjahr hatte ich noch keinen Plan, was ich mal später werden möchte und hatte noch keine allzu starke persönliche Einstellung zu Politik etc., was ja vorerst auch nicht weiter schlimm ist. Dadurch, dass ich aber während dieses Jahres komplett auf mich allein gestellt war, habe ich gelernt zu definieren, wer ich bin und was mir wichtig ist im Leben.

2. Selbstbewusstsein 


Durch das Auslandsjahr ist unser aller Selbstbewusstsein stark gewachsen, weil wir immer wieder dazu aufgefordert waren, über uns selbst hinauszuwachsen und über unsere Komfortzone hinauszugehen.

3. Mehr als nur eine Familie und ein „Zuhause“ zu haben

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass mir Menschen in einem Jahr so wichtig werden können. Besonders mit meinen jüngeren Gastgeschwistern und meiner gleichaltrigen Gastschwester habe ich eine so enge Beziehung wie mit meinem eigenen Bruder. Sie gehören zu den wichtigsten Personen in meinem Leben und ich könnte mir nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie wäre. Ich stehe natürlich auch jetzt noch im Kontakt mit ihnen und darf sogar in zwei Wochen meine Gastschwester in Hamburg besuchen, weil sie selbst ein Auslandsjahr macht!

4. Reife 


Man erlangt durch die vielen Erfahrungen, aber auch durch das Aufeinandertreffen von Kulturen einen Reifegrad, der für unser Alter ungewohnt erwachsen ist, einfach weil man Gleichaltrigen an Erfahrungen weit voraus ist.

5. Freundschaft 


Damit meine ich nicht nur die Freunde, die ich durch das Auslandsjahr kennengelernt habe, aber auch meine Freunde in Deutschland. Denn einerseits hatte ich die Chance, ganz viele tolle Menschen kennenzulernen, die überall auf der Welt leben (angefangen bei Taiwan bis Brasilien) und zu einer Art Familie für mich wurden, aber auch, erstmal wertzuschätzen, was ich bereits für tolle Freunde habe und dass daran auch jede Distanz nichts ändern kann.

6. Einen viel größeren Horizont zu bekommen 


Man entwickelt ein viel besseres Verständnis von der Welt, weil man auf so starke kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede trifft, dass einem erstmal bewusst wird, wie groß unsere Welt eigentlich ist, was uns für Möglichkeiten offenstehen und dass es wert ist, Träume zu haben.

7. Sachen machen, die man niemals vorher gemacht hätte


Durch das Auslandsjahr haben wir alle gelernt, einfach mal im Moment zu leben und das zu tun, was man sonst nie in Betracht gezogen hätte. Nur ein paar Beispiele sind: Ein spontaner Roadtrip mit anderen Austauschschülern, Klippenspringen, mit Delfinen schnorcheln zu gehen, nachts in einem Fluss zu schwimmen etc. (natürlich in Absprache mit der Austauschorganisation bzw. dem Coordinator).

Und natürlich

8. Eine neue Kultur so intensiv kennenzulernen, wie es nur ein Auslandsjahr ermöglichen kann 


Meine Freunde und ich hatten das Glück, Australien, ein Land, was so weit entfernt von Deutschland ist, hautnah zu erleben. Ich glaube, man kann sich schon denken, dass wir alle schwer begeistert sind. Die Leute, die Mentalität und das ganze Land. Das muss ich hier jetzt gar nicht erst ausführen, denn meine Liebe zu Australien zu beschreiben, würde eh zu lange dauern. 

Ganz ehrlich: Es ist nicht einfach. Ich habe nun ein Zuhause in zwei Orten der Welt, manche meiner besten Freunde wohnen 16.000 km von mir entfernt und ich vermisse meine Gastfamilie wahnsinnig!  Aber trotz allem würde ich mich immer wieder für ein Auslandsjahr entscheiden!!!