Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Finn in den USA

Woher kam die Idee ins Ausland zu gehen?

Ich hatte für mich nie wirklich in Erwägung gezogen, ins Ausland zu gehen. Zwar bin ich schon vorher gerne gereist und hatte auch nie wirklich Heimweh, aber die lange Dauer eines Semesters oder Jahres hat mich ein Stück weit abgeschreckt. Doch dann meinte meine damalige Englisch-Lehrerin zu mir, dass so ein Austausch doch wirklich etwas für mich sein könnte. 

Später am selben Tag, habe mich meinen Eltern davon erzählt und da wir alle pauschal nicht vollständig dagegen waren, habe ich angefangen mich über das Thema zu informieren. Erst bin ich auf diverse andere Organisationen gestoßen, von denen ich zum Beispiel „Education First“ oder Partnership International“ zu näherer Betrachtung herangezogen habe. Auf DFSR bin ich durch eine gut befreundete Familie gekommen, die schon seit Jahren immer wieder selbst Austauschschüler aufnehmen. Die Dinge, die mich am Ende dazu bewegt haben (nach Bewerbungen bei einer weiteren Organisation und DFSR) sind der verhältnismäßig gute Preis und primär das Soft Landing Camp in New York. Für alle, die nicht wissen was das ist: Bevor ihr zu eurer Gastfamilie fliegt, macht ihr einen dreitägigen Aufenthalt in New York mit allen anderen Austauschschülern aus aller Welt mit. Das ist ein -so weit ich weiß- einzigartiges Angebot bei dem man die einmalige Chance bekommt, internationale Kontakte zu knüpfen und viele tolle Menschen kennenzulernen. Mit einigen davon, habe ich bis heute -mehr als ein Jahr später- noch immer guten Kontakt und zum Beispiel einen schwedischen Freund zufällig im Urlaub in Berlin getroffen. 

Mehrere meiner Freunde in Deutschland haben einen Austausch nach Amerika gemacht, doch bei keinem/keiner war der Kontakt unter den Austauschschülern auch nur ansatzweise so gut wie bei mir. Das lag nicht alleine an dem Soft Landing Camp, sondern auch an dem Vorbereitungstreffen, wo man schon diverse andere Austauschschüler kennenlernt. Zudem war ich in der glücklichen Situation, dass meine amerikanische Koordinatorin jeden Monat etwas mit allen Austauschschülern der Stadt unternommen hat. Wir sind zum Beispiel nach Denver in einen Freizeitpark gefahren oder sind bowlen gegangen. Dadurch habe ich sehr enge Freunde in Neuseeland und Vietnam gewonnen, aber auch die Möglichkeit gehabt, während ich im Ausland war mal mit einem anderen Deutschen zu sprechen.

Also wenn du, der/die das hier liest darüber nachdenkst einen Austausch zu machen, ich kann es nur weiterempfehlen und dir ans Herz legen. Für mich war ein großer Faktor der Gedanke, dass ich zu Hause viel verpasse und es sehr vermissen werde. Und naja, so viel verpasst man echt nicht, auch wenn es sich vorher so anfühlt. Natürlich vermisst man sein zu Hause, aber dort -wo auch immer das für dich sein mag- findest du ein neues zu Hause, dass dir auf so viele tolle Arten und Weisen dein Heimweh nimmt, dass du damit wirklich selten zu kämpfen hast. Und bei folgendem kannst du mir wirklich glauben, DFSR ist in jeglicher Hinsicht die beste Wahl, die du treffen kannst und das behaupte ich nicht, weil das für DFSR gut aussieht, sondern weil ich wirklich davon überzeugt bin und eine unglaublich tolle Zeit hatte.