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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Svenja in den USA

Mein etwas verkürztes Auslandsjahr

Hey,

mein Name ist Svenja und ich habe vom 3 September 2019 bis zum 5 April 2020 mein Auslandsjahr in den USA verbracht.

Amerika ist ein großes, vielfältiges Land, das mich schon immer fasziniert hat. Als ich erfuhr, dass man ein Jahr im Ausland zur Schule gehen kann, war mir sofort klar, dass ich die englische Sprache intensiver lernen möchte, und dies natürlich in dem Land, das mich am meisten beeindruckt. Die Vorbereitungen haben lange gedauert, doch als ich am Flughafen meine Familie verabschiedet hatte, fing das Emotionschaos erst an. Tschüss sagen war nicht leicht, doch im Flugzeug gab es kein Zurück und die Vorfreude und der Stolz überwogen. 

Als ich bei meiner Gastfamilie ankam, hatte ich mich sofort wohlgefühlt. Sie haben mir am ersten Tag schon gleich viel von der Umgebung gezeigt. Ich habe in Nevada, dem siebtgrößten Staat der USA, gelebt. Dort gibt es nur Berge und Wüste. Ihr könnt euch die Natur wie in einem Westernfilm vorstellen.  Zur Schule gegangen bin ich im nächstgrößeren Städtchen. Meine High School hatte ca. 1400 Schüler und dementsprechend musste ich mich bei den ganzen Gebäuden erstmal zurechtfinden. Ich hatte jeden Tag von 7:50 Uhr bis 15:00 Uhr Unterricht und habe die Fächer American History, Spanish, Algebra, P.E., Choir, Sports Medicine und English belegt. Der Schulalltag war dadurch anders als in Deutschland, hat jedoch auch mehr Spaß gemacht, da ich die Fächer selbst aussuchen konnte.   Wenn man in den USA ein Hobby ausüben möchte, ist dies meist mit der Schule verbunden. Ich habe in der Wintersaison Cheerleading und im Frühling Track und Field (Leichtathletik) gemacht. Sport hat einen hohen Stellenwert und trägt zu dem bekannten School Spirit bei, denn zu den Football Games und Veranstaltungen kommen viele Lehrer und Schüler, um ihr Team zu unterstützen und tragen dabei die Schulfarben.   

Wenn man an Amerika denkt, denkt man vielleicht auch gleich an Fast Food. Doch auch wenn es super viele verschiedene Fast Food-Ketten gibt, ist das traditionelle und selbstgemachte Essen super lecker und Hauptbestandteil der Ernährung. Essen ist auch an Feiertagen sehr wichtig. Zu Thanksgiving trifft sich die Familie, um gemeinsam Turkey und green bean casserole zu essen. An Weihnachten, dem 25 Dezember, gab es bei uns self-made Mac and Cheese, nachdem wir morgens die Geschenke ausgepackt hatten. 

Kurz vor Ostern bekam ich dann jedoch die Nachricht, dass ich aufgrund von Corona zurück nach Deutschland geschickt werde. Das traf mich völlig unvorbereitet und es fiel mir sehr schwer meine Sachen zu packen und mich zu verabschieden. Die Heimreise hat mit Übernachtung in Salt Lake City insgesamt drei Tage gedauert. 

Meine Familie im Flughafen in die Arme zu schließen, war dann doch das positive Ende des "besten Jahres meines Lebens".