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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Christina in Kanada

Meine ersten Tage in Kanada

Am Tag, bevor ich geflogen bin, war ich noch in der Schule. Alle haben sich verabschiedet, aber ich habe noch gar nicht richtig wahrgenommen, dass ich wirklich in den nächsten 24 Stunden schon im Flugzeug sitzen würde. Auch wie wir am Abend noch zum Flughafen gefahren sind, um mein Gepäck einzuchecken, hat sich alles noch ganz normal, so wie an jedem anderen Tag, angefühlt.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder zum Flughafen. Ich bin zum ersten Mal alleine geflogen, einer meiner Koffer ist übrigens nicht mit mir in Kanada angekommen, sondern erst zwei Tage später eingetroffen, aber abgesehen davon ist alles gut gelaufen. Meine Gastfamilie hat mich dann am Abend in Halifax (Hauptstadt von Nova Scotia, Ostküste von Kanada) abgeholt. Für 20 Minuten hatte ich auch eine Gastschwester aus Spanien, aber diese ist am Tag, an dem ich angekommen bin, zurückgeflogen.

Von Anfang an war meine Gastfamilie sehr freundlich zu mir und ich habe mich gleich wie zu Hause gefühlt. Meine Gastmutter war mir charakterlich sehr ähnlich und wir haben viel miteinander geredet. Am nächsten Tag sind wir dann Fastfood bei Dairy Queen essen gegangen, es hat wirklich wie in den amerikanischen Filmen ausgesehen! Ich habe mir dann auch einige amerikanische Snacks geholt; Hot Cheetos und Pop Tarts kann ich nur jedem empfehlen!

Auch mein erster Schultag war toll, es gab mindestens 50 andere Austauschschüler/innen und ich habe mich sofort mit einigen von ihnen gut verstanden. Meine Schule in Kanada hat „Park View Education Centre“ geheißen und sieht so aus, wie man sich eine typisch amerikanische High School vorstellt. Überhaupt wurde hier viel mehr auf ein Miteinander von Lehrpersonen und Schüler/innen geachtet, auch das Schulsystem hat mir um einiges besser gefallen.

Jeder hatte nur vier Fächer pro Semester! Auch die ganzen Klausuren und Tests gab es erst am Ende eines Semesters; sonst hatte man fast nichts zu tun, da es auch nur selten Hausaufgaben gab.

Nach einer Woche ist dann auch eine andere Austauschschülerin aus Thailand zu uns gezogen, mit der ich mich, vor allem während des Lockdowns, super gut verstanden habe.

Ich kann nur jedem empfehlen, über ein Austauschjahr nachzudenken, ihr werdet es sicher nicht bereuen!!