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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Alina in Irland

An Erinnerungen festhalten

Nachdem ich zu Hause angekommen war und mich, soweit es ging, wieder an mein Leben in Deutschland gewöhnt hatte, spürte ich diese, natürlich unbegründete Angst, dass ich alles, was ich in Irland erlebt hatte, mit der Zeit vergessen werde. Manchmal fühlte es sich an als würden meine Erinnerungen wie Sandkörner durch meine Hände rieseln und als wäre ich unfähig, diese festzuhalten. Nachdem ich mit einigen anderen Austauschschülern gesprochen hatte und es diesen ähnlich ging, überlegte ich mir ein paar Methoden, um dies zu verhindern. Ich würde dir diese Methode gerne vorstellen, damit du dieser Angst, vielleicht schon während deines Auslandjahres, entgegenwirken kannst. Denn ich möchte dir jetzt schon sagen: Dein Auslandsjahr wirst du nie vergessen! :)

Dokumentieren - Tagebuch schreiben, fotografieren etc.

Etwas, was ich persönlich, zugegebenermaßen, in Deutschland nie „durchziehen“ konnte: Regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Doch schon bevor ich in Irland ankam, überlegte ich mir, dies zu tun. Denn natürlich wird man das Auslandsjahr nie vergessen, aber manche Gefühle und Gedanken werden mit der Zeit womöglich etwas schwammiger. Dagegen hilft das Tagebuchschreiben sehr. Denn durch das Aufschreiben von Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen, machst du dir währenddessen bewusst, was genau passierte, kannst so das Geschehene reflektieren und, wenn du wieder in Deutschland bist, kannst du dir durchlesen, was genau du gefühlt hast. Du hast sozusagen „Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Nicht nur das Tagebuchschreiben, auch Fotografieren bzw. jegliche Art und Weise Erlebnisse, Gedanken und Gefühle zu dokumentieren, helfen dir, dir diese bewusst zu machen. Doch denke während des ganzen Dokumentierens daran, jeden Moment in deinem Auslandsjahr zu genießen und zu versuchen in dem Moment zu leben und nicht allzu sehr an die Zukunft zu denken!

Mementos im Alltag

Ein Sticker, ein einfacher Stift, der Schulpulli, den man jeden Tag im Ausland trug oder ein Bild der Gastfamilie an der Wand. Kleine Dinge, die dich in deinem Alltag an dein Auslandsjahr denken lassen, sind sehr wertvoll. Denn jeder Blick an deine Wand oder in dein Mäppchen bringen Erinnerungen hervor, die vielleicht klein erscheinen mögen, deren Wirkung aber sehr groß ist. Was auch immer dich an dein Auslandsjahr erinnert - behalte es bei dir.

Mit Menschen in Kontakt bleiben

Jedes Auslandsjahr ist geprägt von Menschen. Ob es Gasteltern, Gastgeschwister, Mitschüler oder Menschen sind, die du auf deinem Weg triffst. Versuche den Kontakt soweit es geht aufrecht zu halten. Das ist nicht immer bei jeder Person möglich und das ist total okay. Aber versuche, soweit es geht, mit Menschen, die du in deinem Auslandsjahr getroffen hast, in Verbindung zu bleiben. Denn meistens sind die Menschen, welche du in deinem Auslandsjahr triffst, die, die es ganz besonders machen. Vor allem die anderen Austauschschüler, die du in deinem Auslandjahr kennenlernst, sind genau in der gleichen Situation wie du es bist. So kannst du dich mit „Gleichgesinnten“ austauschen und es hilft, sich nicht allein zu fühlen.

 

Ich hoffe, diese kleinen Tipps konnten dir etwas helfen. Denke immer daran: Mache das, was sich am besten für dich anfühlt. Ob es Fotos, Videos, Zeichnungen oder Bilder an der Wand sind. Jeder erinnert sich an sein Auslandsjahr auf eine andere Art und Weise, denn jeder Austauschschüler ist einzigartig.

Alina :)