Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Ben in Neuseeland

Gastfamilie

Was für eine Gastfamilie werde ich haben? Wo werde ich wohnen? Wie werde ich wohnen? Werde ich Geschwister haben? Ich glaube das waren so die ersten Fragen, die ich mir gestellt habe, nachdem ich die Bestätigung für mein Auslandsaufenthalt bekommen habe.

Ich glaube, das war auch berechtigt, da das ja nun mal das wichtigste Thema ist. Nun mal wirst du viel Zeit mit ihnen verbringen, vielleicht fährst du sogar mit in den Urlaub. Selbstverständlich gibt es Wege, das zu umgehen, schön ist das aber trotzdem nicht. Auch war es so, dass man die Gastfamilie teilweise erst ein bis zwei Wochen vorher bekommen hat und bis dahin warten musste.

Überraschenderweise habe ich meine Gastfamilie schon gut einen Monat vorher bekommen, was mir bestimmt sehr viele Sorgen erspart hat. Als ich die E-Mail zu Hause zum ersten Mal gelesen habe, bin ich direkt los und habe meinen Laptop geholt, um herauszukriegen, wo ich leben werde. Ich glaube, ich habe gut eine Stunde damit verbracht, auf Google Maps die Umgebung um das Haus genausten zu inspizieren, und ich glaube, ich kannte die Gegend danach besser, als Leute, die dort wohnten.

Auch war in der E-Mail eine Datei über die Gastfamilie selbst enthalten. Ich würde behaupten, ich habe die Datei nur einmal gelesen, aber das wäre gelogen.

Etwa einen Tag später kam auch eine E-Mail von der Gastfamilie, in der sie sich selbst besser vorgestellt haben, da die Datei von DFSR nur Fakten beinhaltete. Also haben wir erst per E-Mail ein wenig miteinander geschrieben und ich habe auch nochmal was von mir erzählt. Kurz danach haben wir auch mal richtig per Skype miteinander gesprochen. Das Gespräch hat etwa eine Stunde gedauert und war sehr komisch und doch habe ich mich super mit ihnen verstanden und wir haben nachher darüber gelästert.

Meine Gastfamilie war super. Ich hatte am Anfang zwar sehr doll Angst, dass ich mich nicht mit ihnen verstehen würde. Was ich von Deutschland dahin an Freunden und Bekannten verloren habe, hat meine Gastfamilie durch Nettigkeit wieder eingeholt. Meine Gasteltern haben wirklich sehr doll versucht, es mir möglichst einfach zu machen, und ich wusste, dass ich immer mit ihnen sprechen konnte. Und so hatte ich auch überhaupt kein Heimweh, das kam viel mehr, als ich wieder hier in Deutschland war und Heimweh zurück nach Neuseeland hatte.