Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Emily in den USA

Die ersten Wochen in den USA

Hallöchen,

Vielleicht kennst du mich schon aus meinen anderen Erfahrungsberichten. Falls nicht:

Mein Name ist Emily und ich habe 2020/2021 mein Auslandsjahr in Missouri, USA verbracht.

Heute soll es um meine Ankunft und die erste Zeit meines Auslandjahres gehen.

Es begann mit der Anreise. Zwischen meinen Flügen von Hamburg nach Frankfurt, von dort nach Chicago und von Chicago nach St. Louis hatte ich immer wieder Kontakt mit meinen Gasteltern. Vor allem mein Gastvater hat mir sehr oft geschrieben, was sie gerade machen und wie aufgeregt alle sind, mich zu treffen. Natürlich war ich mindestens genau so aufgeregt. Alles verlief reibungslos und um ungefähr 19 Uhr Abends landete mein letztes Flugzeug.

Schon als ich den ersten Fuß in den Flughafen setzte, sah ich meine Gastfamilie, die zu dem Zeitpunkt aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und zwei kleinen Gastgeschwistern (4 und 5 Jahre) bestand, und meine Koordinatorin. Ich wurde herzlich begrüßt und meine Gastschwester wollte mich auf dem Weg zum Auto gar nicht mehr loslassen. Leider musste ich mich bereits einen Tag nach meiner Ankunft von meinen Gastgeschwistern verabschieden, da es Pflegekinder waren und sie wieder zu ihrer leiblichen Familie gehen konnten. Es war ein bisschen traurig, da ich die beiden sofort lieb gewonnen habe, aber ich habe mich natürlich für sie gefreut.

Da ich mitten in der Pandemie in die USA gereist bin, war ich die ersten Tage in Quarantäne, weshalb nicht viel passiert ist. Meine Gasteltern und ich haben uns kennengelernt und ich habe ein paar Formulare für meine Schule ausgefüllt.

Als ich jedoch nicht mehr in Quarantäne war, sind meine Gasteltern sofort mit mir nach Branson in einen Kurzurlaub gefahren. Branson ist ein sehr beeindruckender Ort. Es gibt dort viele Attraktionen, Shows und Freizeitaktivitäten. Aber das beste, was es dort gibt ist der Freizeitpark „Silver Dollar City“. Nach der ersten Übernachtung haben wir uns auf den Weg in den Park gemacht und den Tag dort verbracht. Das hat super viel Spaß gemacht. Ich bin meinen Gasteltern sehr dankbar, dass sie sich so viel Mühe gegeben haben, mir eine spanende erste Zeit nach der Quarantäne zu bieten. Das ist nicht selbstverständlich.

Die Woche danach haben wir viele Besorgungen für die Schule gemacht, da bald mein erster Schultag war. Ich habe mir die Schule vor Beginn des Schuljahres anschauen können und alle Lehrer, die für Vorbereitungen dort waren, waren super nett zu mir, haben mich durch die Flure und Klassenzimmer geführt und mich über Deutschland ausgefragt. Diese herzliche Begrüßung hat mir einen großen Teil der Nervosität, die ich vor Schulbeginn hatte, genommen.

Alles in allem kann man sagen, dass ich einen sehr schönen und aufregenden Start in mein Auslandjahr hatte. Bevor ich in Deutschland gestartet bin, hatte ich die Befürchtung, dass es durch die Quarantäne schnell langweilig werden könnte. Diese Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und ich hatte vor allem dank meiner Gasteltern, die sich sehr viel Mühe für mich gegeben haben, eine tolle erste Zeit.

Ich hoffe dieser kleine Einblick in meine ersten Wochen in den USA hat dir gefallen.

Vielleicht sehen wir uns ja in einem anderen Beitrag wieder.

Bis zum nächsten Mal,

Deine Emily