Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Emily in den USA

Ein Einblick in meinen Alltag

Vielleicht hast du dir schon Berichte und/oder Videos über den Alltag von verschiedenen Austauschschüler*innen angesehen. Da aber jede Erfahrung anders ist und ich dir so viel Einblick in ein Auslandsjahr geben möchte wie möglich, erzähle ich dir in diesem Beitrag etwas über meinen Alltag in den USA. 

 

Meine Woche fing immer dienstags an, da meine Schule vor einigen Jahren die Vier-Tage-Woche eingeführt hat. Ich stand also dienstags bis freitags um 6:00 Uhr morgens auf und begann, mich für die Schule fertig zu machen. Um ungefähr 7:00 Uhr hielt bei uns der Schulbus, welcher nach 25 Minuten Fahrt bei der Schule ankam. Dann machte ich mich auf den Weg zum Musikraum, da meine erste Stunde Band war. Mehr über meinen Stundenplan und meinen Schulalltag erzähle ich dir in meinem Beitrag „Mein Schultag an einer amerikanischen High School“.

 

Am Anfang meines Auslandsjahres bin ich nach Unterrichtsende mit dem Schulbus nach Hause gefahren, wo mein Gastvater schon auf mich gewartet hat. Meistens saßen wir dann im Wohnzimmer und haben zusammen Fernsehen geguckt. Wenn es mal Hausaufgaben gab, was sehr selten vorkam, habe ich sie nebenbei erledigt. Gegen Abend kam meine Gastmutter nach Hause und oft haben wir dann alle zusammen gekocht. Danach haben wir meistens bis zum Zubettgehen Spiele gespielt. 

 

 

Dieser Tagesablauf hat sich im Winter geändert, weil ich dem Basketball-Team meiner Schule beigetreten bin. Also habe ich mich nach dem Unterricht umgezogen und bin in die Turnhalle gegangen, wo wir 2 Stunden Training hatten. Danach wurde ich meistens von meinem Gastvater abgeholt. Wir kamen oft nur ein paar Minuten früher zu Hause an als meine Gastmutter, also haben wir schon mit dem Kochen angefangen. Gesellschaftsspiele haben wir leider nicht mehr so viele gespielt, da das Basketball-Training sehr anstrengend war und ich deshalb abends meistens viel zu müde war, um mich noch darauf konzentrieren zu können. Bis zum Ende meines Auslandsjahres blieb es auch so, da ich mit Softball angefangen habe als die Basketballsaison zu Ende war. 

 

Die Wochenenden waren bei uns immer sehr unterschiedlich. Manchmal haben wir sie zu Hause verbracht, ab und zu haben wir die Familie besucht und gelegentlich haben wir etwas unternommen. Beispielsweise waren wir shoppen oder sind in den Zoo gegangen. Ein paar Mal haben wir sogar Kurzurlaub in Branson, das auch als „familienfreundliches Las Vegas“ bezeichnet wird, gemacht.

Es gab also kein typisches Wochenende, wovon ich dir erzählen kann, da es jedes Mal ein bisschen anders war.

 

Ich freue mich, wenn ich dir meinen Alltag in den USA ein bisschen näherbringen konnte.