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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Ella in Kanada

Mein Alltag in Kanada

Heyy!

Ich bin Ella und war 2019/2020 für 10 Monate in British Columbia, Kanada. Heute möchte ich euch ein bisschen über meinen Alltag während der Schulzeit erzählen.

Mein Morgen fing meistens um ca. 7 Uhr an. Meine Gastschwester und ich haben uns dann für die Schule fertig gemacht und eine Kleinigkeit gefrühstückt. Außerdem haben wir uns Essen für die Schule gemacht, denn wir haben uns unser Lunch meist von zu Hause mitgenommen. Danach hat mein Gastvater uns zur Schule gefahren, da diese auf dem Weg zu seiner Arbeit lag. Ich war eine Jahrgangsstufe über meiner Gastschwester, weswegen wir uns während des Unterrichts wenig gesehen haben.

Um 8:30 Uhr begann die erste Schulstunde. Insgesamt hatte ich jeden Tag 4 Unterrichtsstunden, welche jeweils 70min lang waren. Außerdem gab es eine 30-minütige Lunch Pause und 40min Flex. Während der Flex Time durfte sich jeder Schüler einen beliebigen Klassenraum aussuchen, um Hausaufgaben zu machen oder Aufgaben nachzuholen. Meistens habe ich mich mit ein paar Freunden in die Bibliothek unserer Schule gesetzt. Dann haben wir gequatscht und nebenbei ein bisschen Hausaufgaben gemacht. Die Lunch Pause habe ich meistens mit Freunden in der Cafeteria verbracht oder wenn das Wetter gut war auch manchmal draußen.

Zu meinen Fächern in Kanada gehörte zum Beispiel Mathe, Bio und Englisch, aber auch besondere Fächer, die in Deutschland weniger angeboten werden, wie beispielsweise Kochen. Das hat mir immer besonders gut gefallen, da wir oft neue Rezepte ausprobiert haben. Vergleichsweise hat mir die Schule in Kanada sogar viel Spaß gemacht, da jeder sehr offen war und auch das Verhältnis zu den Lehrern war eher auf Augenhöhe. Der typische Schultag endete für mich dann um 14:40 Uhr.Während der Spätsommer- und Herbstzeit habe ich im Schulteam Field-Hockey gespielt. Wir hatten 3 mal die Woche Training von 15-16:30 Uhr. Es hat mir immer super viel Spaß gemacht Hockey zu spielen und ein Teil des Teams zu sein. Außerdem war es meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, um neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.

An Tagen, wo ich kein Training hatte bin ich manchmal nach Hause gegangen um etwas für die Schule zu machen. Allgemein hatte ich im Vergleich zu meiner deutschen Schule jedoch viel weniger Hausaufgaben. Deswegen habe ich in meiner Freizeit nach dem Unterricht meistens noch etwas mit Freunden unternommen. Nicht weit von meiner Schule war ein Tim Hortons, ein typischer kanadischer Coffeeshop. Dort haben wir uns oft wegen der leckeren Donuts aufgehalten und weil es immer so gemütlich war.

Am Abend habe ich dann meiner Gastfamilie beim Kochen geholfen oder bei anderen Aufgaben im Haushalt unterstützt. Da meine Gastgeschwister auch im Haushalt geholfen haben wurde das gleiche auch von mir erwartet. Das habe ich aber nicht als schlimm empfunden, sondern eher als eine Selbstverständlichkeit. Dinner haben wir relativ früh gegessen, nämlich meistens schon zwischen 17:30 und 18:30 Uhr. Meine Gastfamile hat großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt, weswegen wir meist relativ gesund gegessen haben, aber natürlich gab es zwischendurch auch mal Pizza . Anschließend haben wir meistens noch einen Film geguckt und entspannt. Mir persönlich war es immer wichtig mich viel im Wohnzimmer aufzuhalten, um viel Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen.

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich immer probiert habe jeden Tag meines Auslandsjahres auszunutzen, damit ich so viele schöne Momente wie möglich erlebe...und für mich hat es geklappt, denn ich hatte eine tolle Zeit und bin so glücklich über jeden Moment und jede neue Freundschaft.Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Leben in Kanada geben!

Eure Ella