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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Svenja in den USA

The beginning: Meine Flugreise

Natürlich hab ich mich schon lange mit dem Thema Auslandsjahr befasst, doch erst jetzt fing mein eigenes Abenteuer an. Meine Familie und ich standen beim Check-in, mein Koffer schon abgegeben, und mussten uns nun verabschieden. 

Die letzte Umarmung war wahnsinnig schwer, besonders als jeder von uns anfing zu weinen. Auch wenn man weiß, dass man sich in 10 Monaten wiedersieht, so fühlt es sich doch an wie ein Abschied für immer.

 

Nun musste ich aber wirklich zu meinem Gate gehen und als ich durch den Check-in durch war, war ich ganz allein auf ich gestellt. Ich weinte immer noch und die Leute um mich herum gucken mich schon komisch an. Das Boarding begann und ich erreichte meinen Platz. Ich saß neben jemandem, der kein Deutsch sprach und da ich immer noch Tränen in den Augen hatte, versuchte er mich aufzuheitern. Etwas schwierig ohne Sprachkenntnisse😊

 

Auf einmal rollte das Flugzeug los und kurz danach waren wir in der Luft. Ich liebe das Gefühl zu fliegen, deshalb überkam mich ein Glücksgefühl. Doch zugleich realisierte ich auch, dass es jetzt kein zurück mehr gab. Ich war total erleichtert und überwältigt, und schwubs hab ich wieder geheult.

Da meine Familie und Freunde ein Abschiedsbuch für mich gemacht haben, fing ich an dieses zu lesen und mir strömten die Tränen nur so übers Gesicht. Ich muss wohl so doll geweint haben, dass sogar eine Stewardess zu mir kam. Sie hat mir Gummibärchen und ein Kuscheltier geschenkt und zugleich Mut gemacht hat. Ich musste tatsächlich grinsen und der ganze Druck den ich mir gemacht habe fiel von mir ab. 

Wir landeten in Frankfurt und die Stewardess  bestärkte mich und wünschte mir viel Spaß. 

Frankfurt ist ein viel größerer Flughafen als Bremen, so war ich sehr orientierungslos und bin einfach nur den anderen Menschen gefolgt. An einem Lufthansa-Schalter habe ich schließlich nach dem richtigen Weg gefragt.

 

Da ich noch einige Wartezeit hatte, habe ich weiter mein Abschiedsbuch gelesen. Dieses Mal bin ich nicht in Tränen ausgebrochen, sondern war einfach nur dankbar für die ganzen Leute die mich bei meiner großen Reise unterstützen. Ich war so vertieft ins Lesen, dass ich beinahe mein nächstes Boarding verpasst hätte. Da aber scheinbar sehr viele Menschen nach New York wollten und deshalb das Boarding sehr lange gedauert hat, hatte ich Glück. Im Flugzeug wurde ich dann gefragt, ob ich nicht Plätze tauschen könnte, damit eine Familie mit Kind beieinandersitzen konnte.

 

Auf meinem neuen Platz saß ich neben einem sehr netten Pärchen. Das Flugzeug fuhr zur Startbahn und nun gab es erst recht kein zurück mehr und mein Abenteuer Amerika begann.  Ich war unendlich stolz auf mich selbst und konnte kaum aufhören zu grinsen. Der lange Flug verlief ruhig und ich tat was man auf so einem Flug eben so tut. 

Sehr lustig war, als allen Passagieren heiße Feuchttücher gereicht wurden. Die meisten, also auch ich, wussten nichts damit anzufangen. Einige tupften sich das Gesicht, andere die Hände damit ab. Wie auch immer, die Verwirrung war auch sehr lustig. Kurz bevor wir landeten konnte ich aus dem Fenster die Freiheitsstatur sehen. Das hat mich wahnsinnig happy und auch aufgeregt gemacht. Dann haben wir Zettel bekommen, die jeder ausfüllen musste. Da dieser aber auf Englisch war, konnte ich einiges nicht verstehen und auch das Paar neben mir konnte mir nicht helfen. 

 

Wir landeten und endlich endlich betrat ich amerikanischen Boden. Bei der Passkontrolle stellte sich heraus, dass der Zettel aus dem Flugzeug jetzt notwendig und dazu gedacht war generelle Daten und den Zweck der Reise zu dokumentieren. Ich musste meine amerikanische Wohnadresse angeben und dann durfte ich passieren. Ich wurde von anderen Austauschschülern und Staff-Mitarbeitern abgeholt. 

Wir fuhren zu unserem Hotel und verbrachten das Softlanding-Camp in New York gemeinsam. Danach ging es für alle zu ihren Gastfamilien.