Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Laila in Australien

Aufbruch

Am 31.07. war es dann nun endlich soweit. Der Tag meiner Abreise. Früh morgens wachten meine Familie und ich auf, um von Köln zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Vorher bekam ich noch eine Liste mit Namen und Handynummern von den anderen, die mit mir flogen. Zwei Mädchen von der Liste kannte ich bereits durch das Vorbereitungstreffen.

Um 11 Uhr also versammelten wir uns alle. Die Betreuerin hakte unsere Namen ab und einer der Jungs erstellte eine WhatsApp Gruppe. Dann ging’s für alle an den Check-In und was danach? Unser last Step zum Auslandsjahr war der Abschied. Ich umarmte alle ein letztes Mal und konnte mir kaum vorstellen, dass ich 10 Monate lang auf einem völlig anderen Kontinent leben würde. Dann standen wir auch schon vor dem Security Check und winkten ein aller letztes Mal, bevor wir vor der Milchglaswand verschwanden. Dadurch, dass unsere Tickets alle separat gebucht worden sind, war es Zufall, neben wem wir sitzen würden. Am Gate tauschte ich mich mit den anderen aus, wo sie leben werden, wie die Gastfamilie so ist, Sorgen, Vorstellungen und Träume. 

Die Stunde, die wir vor dem Gate warteten, fühlte sich lediglich wie ein paar Minuten an und dann ging es schon durch den Flieger an unsere Plätze. Der Airbus war riesig. Mit knapp mehr als 75 Sitzreihen saßen ich und zwei andere in der 69. Von Frankfurt aus waren es ungefähr 11 Stunden bis nach Hong Kong. Was man in dieser Zeit so macht? Ne Menge Filme schauen auf jeden Fall. Spiele spielen ging, genau wie Musik hören und etwas lesen. Essen bekamen wir zweimal. Einmal Abendessen und dann noch Frühstück. Man konnte immer zwischen drei Gerichten wählen, zusätzlich bekam man noch einen kleinen Salat und Nachtisch. Daher, dass ich vorher schon angab, dass ich vegetarisch essen würde, bekam ich mein Essen immer eine halbe Stunde vor den anderen. Die restliche Hälfte des Fluges hab ich allerdings geschlafen. Ab einer bestimmten Uhrzeit wurde die Board Beleuchtung auch ausgeschaltet, sodass man sich langsam an den Schlafrhythmus des Ziellandes gewonnen konnte. Auch bekam jeder eine Decke, Kissen und Kopfhörer. 
Meiner Meinung nach verging die Zeit sehr schnell. 

Der Umstieg in Hong Kong verlief problemlos. Zuerst trafen wir uns alle mit unserer Begleitung am Gate wieder, von dort aus durften wir dann durch die Shops laufen, um die 2 Stunden Wartezeit rumzukriegen. Falls ihr etwas kaufen wollt, solltet ihr am besten eine (Kredit)Karte dabei haben oder etwas Geld in Hong Kong Dollar umtauschen. Der Flughafen dort war einfach riesig, weshalb wir auch nicht überall hin konnten, aber zum Glück war Starbucks direkt neben unserem Gate. 

Von Hong Kong bis nach Sydney waren es dann nochmals 9 Stunden. In Sydney gelandet sind wir gegen 20 Uhr. Und auch schon um 22 Uhr sind wir an unserem Motel angekommen. Vom Gefühl her konnte sich keiner irgendwie vorstellen, auf der anderen Seite der Welt zu sein. Es fühlte sich alles viel zu ‘gleich’ an. Es war eben genau wie auf einer Klassenfahrt. Abends noch chillen mit den anderen und später schnell noch zum Mc’s um die Ecke. 
Am nächsten Morgen hieß es aber dann wieder zusammen packen. Jetzt ging es erst zum Frühstück und dann auf zum Soft Landing Camp. Aber mehr davon in meinem 
nächsten Bericht… 

See y’a next time then :D Laila <3