Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Kaja in Kanada

Und da ging auch schon der Flieger los

So schnell, dass man gar nicht mehr über alles nachdenken konnte, keine Zeit mehr hatte, sich Sorgen zu machen und schon gar keine Zeit für einen unüberlegten Rückzieher. Da saß ich schon im Mittelsitz in einem Flieger nach Kanada zwischen zwei Freundinnen, die ich an dem Tag erst kennengelernt habe. Auch wenn es im Endeffekt doch ein bisschen plötzlich war, bin ich froh darüber, dass ich keine Zeit mehr zum Denken hatte.

So lange in diesem Flugzeug zu sitzen und einen Film zu gucken, hat sich angefühlt wie ein Traum (ein sehr cooler Traum) und als ich dann komplett erschöpft in British Columbia ankam, das erste Mal meine Gastfamilie Face-to-Face sah, konnte ich einfach nur noch lächeln. Wir sind dann direkt zu dem Haus von meiner Gastfamilie gefahren und haben dort ein kleines Dinner gegessen. Es war erst ein bisschen komisch, weil wir uns ja gerade erst kannten, aber schon am Tisch sitzend, wurde es immer besser. Ich unterhielt mich mit meiner Gastschwester über Musik, Filme und Serien. Mit meinen Gasteltern fand ich auch ganz schnell Gespräche und mit meinem Gastbruder nach kurzer Zeit auch.

Das Gefühl in einem fremden Land zu sein, ist erst einmal etwas merkwürdig und kann in der ersten Sekunde auch angsteinflößend sein, aber ich habe mich schon in der ersten Woche daran gewöhnt und angefangen, das Zuhause meiner Gastfamilie als meins anzusehen.