Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Finn in den USA

Wie fing mein Austausch an?

Da ich am Classic Programm teilgenommen habe, konnte ich mir nicht aussuchen, wo in den USA ich meinen Austausch verbringe. Aber im Nachhinein ist das sogar sehr gut, wenn man keine unbedingte Vorliebe hat! Denn: Wenn du dich nicht auf einen Ort spezifizierst, wird die Gastfamilie möglichst genau auf dich abgestimmt, d.h. du kommst höchstwahrscheinlich zu einer Familie, die auf irgendeine Weise sehr gut zu dir passt. Gerade am Anfang wollte und konnte ich das so nicht glauben, aber umso länger man dort ist und umso besser man sich kennenlernt, desto besser hat es gepasst. Im Nachhinein finde ich es fast magisch, wie perfekt meine Gastfamilie zu mir gepasst hat. Es stimmten einfach so viele Details, die - wie ich finde - niemals hätten geplant sein können. 

Etwas später als die meisten Austauschschüler habe ich Ende Juni erfahren, dass es Ende August nach Fort Collins, Colorado losgehen würde. Doch sobald ich den Kontakt zu meiner Gastfamilie hatte, schlug diese vor, ich könnte schon einen Monat eher kommen, um an einem School-Trip in die Berge teilzunehmen. Das war seitens DFSR ohne Probleme möglich, allerdings korrelierte der Abreisetermin (inkl. Soft Landing Camp, dass ich sehr empfehle, mehr dazu in einem anderen Bericht von mir) mit unserer Urlaubsplanung, weshalb ich mich noch einmal mit meiner Gastfamilie und DFSR in Verbindung setzte und wir den 8.8. als perfektes Abreisedatum auserkoren, um Urlaub, SLC und School-Trip zu verwirklichen.

Also fuhr ich am Morgen dieses Tags zu Flughafen nach Bremen, verabschiedete mich von meinen Eltern und begab mich durch die Sicherheitskontrollen. Doch kurz bevor mein Flug nach Frankfurt abheben sollte, kam eine Durchsage, dass der Sicherheitsbereich geräumt werden müsse, da ein Sicherheitsrisiko vorliege. Völlig verwirrt folgte ich also dem Strom und ging zurück in die Haupthalle. Langsam dämmerte mir, dass es so schnell nicht weitergehen würde und ich meinen Anschlussflug
in Frankfurt kaum kriegen könnte. Am Ende habe ich den ganzen Tag alleine am Flughafen gewartet und mich von der Airline allein gelassen gefühlt. Nicht aber von meinen Eltern und DFSR! Ich habe mit beiden mehrfach telefoniert und mir wurde durchgehend - soweit möglich - geholfen. Schließlich gab es aber keine andere Möglichkeit als wieder nach Hause zu fahren und zwei Tage später loszufliegen. Dann ging aber alles glatt und ohne besondere Vorkommnisse. 

Allerdings ergab sich jetzt das Problem, dass mein SLC schon angefangen hatte. Doch ich bekam die Entscheidung zugestanden, ob ich den letzten Tag SLC mit der einen Gruppe und dann noch ein ganzes SLC mit der nächsten Gruppe machen möchte, oder nach einem Tag weiterfliege, um vor dem School-Trip noch ein paar Tage Zeit zu haben, mich einzuleben. Ich entschied mich dafür, das SLC nochmal komplett mit zu machen, da ich so schnell nicht wieder nach NY kommen würde. Das bedeutete zwar, dass ich, sobald ich bei meiner Gastfamilie angekommen war, wieder losfahren würde, aber das war sogar ganz gut, da ich reichlich Ablenkung bekam.