Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Ella in Kanda

Ankunft bei meiner Gastfamilie

Hey,

ich habe 10 Monate in British Columbia, Kanada verbracht und würde euch gerne ein bisschen über die Ankunft bei meiner Gastfamilie erzählen.

Mein Abenteuer startete am 28. August am Frankfurter Flughafen. Von dort aus bin ich alleine nach Vancouver geflogen, wo ich die nächste Zeit verbringen sollte. Während meines Fluges saß ich neben einem sehr netten Kanadier, welcher einen Austausch in Deutschland gemacht hat, was echt cool war, denn so konnte man sich schon ein bisschen über die Kultur austauschen.

Nach dem langen Flug, ca. 10 Stunden, bin ich dann endlich gelandet! Am Flughafen mussten ich und einige andere Austauschschüler (z.B. aus Frankreich und Asien) dann auf einen Bus von unserem Schuldistrikt warten, welcher uns zu einer Sammelstelle in unserer Stadt gefahren hat. Während der gesamten Bus fahrt und natürlich auch während des Fluges war ich so aufgeregt meine Gastfamilie nun gleich zu treffen, aber auch sehr nervös. Als der Bus dann in unserer Stadt angekommen ist haben alle auf ihre Gastfamilie gewartet, denn diese sollte uns dort von der Sammelstelle abholen. Ich hatte ehrlich gesagt schon ein kleines mulmiges Gefühl im Bauch, aber das ist wirklich ganz normal sich Gedanken zu machen und aufgeregt zu sein, denn es ist ja sozusagen am Anfang noch eine fremde Familie.

Als ich dann meine Gastmutter und Gastschwester gesehen habe, habe ich mich riesig gefreut und ich wurde auch direkt in den Arm genommen.

 Zu Hause angekommen habe ich dann meine andere Gastschwester, meinen Gastvater und unseren Hund kennengelernt, welche mich auch sehr herzlich aufgenommen haben. Daraufhin wurde mir das Haus gezeigt und ich habe meinen Koffer ausgepackt und meine Gastgeschenke verteilt. Alles hat sich noch ein wenig komisch und fremd angefühlt, so weit weg vom allem was man kennt, aber ich wusste das es ganz wichtig ist allem Zeit zu geben, damit man sich eingewöhnen kann.

 Am Abend haben wir zusammen Burger gegrillt und dann noch ein bisschen TV geguckt, jedoch bin ich früh schlafen gegangen, da ich wegen der 9 Stunden Zeitverschiebung sehr müde war. Nach einigen Tagen habe ich mich dann immer wohler gefühlt und probiert so wenig Zeit wie möglich in meinem Zimmer zu verbringen, damit ich meine Gastfamilie besser kennenlernen konnte.

 Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass die Ankunft bei meiner Gastfamilie sehr aufregend und spannend war und natürlich habe auch ich mir vorher einige Gedanken gemacht, aber das beste ist wirklich offen zu sein für neues und allem eine Chance zu geben!