!DOCTYPE html>

Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Ein Gastkind aufnehmen

Unsere Gasttöchter

In den letzten zwei Tagen haben meine Frau und ich uns Gedanken darüber gemacht, was für uns den Reiz, Gastfamilie zu sein, ausmacht, sodass wir in den letzten Jahren immer wieder gesagt haben:  Ja, wir geben einem jungen Menschen ein Zuhause in Deutschland. 

Und was sollen wir sagen, man lernt einfach so viel über andere Kulturen und Menschen. Aber auch so viel über sich selbst, dass wir froh sind, diese Erfahrung in den letzten Jahren gemacht zu haben. Selbstverständlich ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber das ist normal und gehört aus unserer Sicht auch dazu. Gerade, wenn sich die erste Aufregung legt und der Alltag einzieht, müssen sich beide Seiten den Herausforderungen des Zusammenlebens stellen. Wenn dann beide Seiten offen und fair damit umgehen, steht man auch nicht vor unüberwindbaren Problemen. Überhaupt ist es während des gesamten Austausches wichtig, miteinander zu reden. Wenn man dann gemeinsam die ersten großen Herausforderungen gemeistert hat, und beide Seiten Spaß am Austausch haben, geht die Zeit einfach viel zu schnell vorbei. Und schneller als es einem lieb ist, muss man ein lieb gewonnenes Familienmitglied am Flughafen verabschieden.

Allerdings war dies bisher nie ein Abschied für immer, sondern eher der Punkt, dass unsere Familie wieder ein Stück größer geworden ist und unsere Familie in einem weiteren Land auf der Welt lebt. Ob Costa Rica, Australien, México oder der Türkei, alle unsere Töchter wissen, dass Sie immer ein Zuhause in Deutschland haben, aber auch wir haben in allen Ländern immer Familie. So, dass wir auch noch Jahre später Kontakt haben und uns gelegentlich besuchen. Auch wenn der Abschied uns jedes Mal sehr schwerfällt, möchten wir nichts davon missen. Und wer kann schon von sich behaupten, 5 Töchter aus 5 verschiedenen Ländern zu haben…

Liebe Grüße

Familie Neustein