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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Steffen in Illinois

Kleine Schule mit familiärem Klima

Ich heiße Steffen und bin 16 Jahre alt. Von August bis Dezember 2013 besuchte ich die Central Catholic High School in Bloomington, Illinois in den USA.
Inspiriert von verschiedenen Bekannten, interessierte ich mich schon länger für einen Auslandsaufenthalt. Deshalb besuchte ich mehrere Informationsveranstaltungen und bewarb mich zum Halbjahr der neunten Klasse bei DFSR, eine der kleineren von über 60 verschiedenen Organisationen, die Auslandsaufenthalte für Schüler anbieten. Nach einem Bewerbungsgespräch, in dem u.a. auch meine Englischkenntnisse geprüft wurden, und meiner darauf folgenden Aufnahme in das US-Austauschprogramm, nahm ich noch an einem zweitägigen Vorbereitungstreffen im Mai 2013 teil. Relativ kurz bevor meinem geplanten Abflug bekam ich dann auch meine Gastfamilie zugewiesen, bestehend aus Christy, Keith und deren Hund, Bentley, beheimatet in Bloomington in dem US-Bundesstaat Illinois. Anfangs schrieben wir uns einige E-Mails und telefonierten auch. Am neunten August wurde es erst richtig ernst, denn an diesem Tag verabschiedete ich mich von meiner Familie für ein halbes Jahr.
Ich flog vom Frankfurter Flughafen aus über London und Chicago nach Champaign und landete schließlich nach über 20 Stunden auf einem winzigen Flughafen. Dort wurde ich erwartungsvoll von Christy und Keith (und später auch von Bentley) empfangen und wir fuhren in die nahe gelegene Stadt Bloomington. Ich fühlte mich von Anfang an extrem wohl und wir verstanden uns ausgezeichnet. Anfangs war es zwar noch ungewohnt, über längere Zeit lang Englisch zu sprechen, doch ich gewöhnte mich sehr schnell daran.
Die ersten Wochen vergingen wie im Flug. Ich ging zum ersten Mal zur High School, die übrigens fast genauso ist, wie in all den Filmen, und trat dem Cross Country Team bei (Cross Country ist ein Laufsport, bei dem eine ungefähr 5 km lange Strecke zurückgelegt wird, die vor allem über Gras, Erde, durch Wälder und ansteigendes Gelände führt). So hatte ich fünf Tage die Woche Cross Country Training, an den Wochenenden Wettkämpfe und natürlich auch noch Hausaufgaben etc. für die Schule zu machen. Aufgrund der geringen Größe der von mir besuchten Schule (ca. 350 Schüler), herrschte dort ein sehr familiäres Klima, da so ziemlich jeder jeden kannte. Alle, die ich dort kennenlernte, waren sehr freundlich, aufgeschlossen und es war nicht schwer, Kontakte zu schließen.

Auch mit meiner Gastfamilie unternahm ich sehr viel. Unter anderem besichtigten wir zweimal Chicago, eine wirklich großartige Stadt, wir fuhren in einen Nationalpark in Tennessee und besuchten mehrmals Christys Familie in Missouri, die mich sehr liebevoll aufnahm und mit der wir auch Thanksgiving und Weihnachten verbrachten. Natürlich war ich auch bei vielen anderen „typisch amerikanischen“ Aktivitäten, wie Homecoming (einem der großen Tänze an den High Schools), einem Baseballspiel und zahlreichen American Footballspielen meiner Schule, Halloween und vielem mehr beteiligt. Ende Dezember musste ich meine neu gewonnenen Freunde und auch Christy und Keith (mit denen ich immer noch Kontakt habe und die ich auch diesen Sommer nochmal besuchen werde) schon wieder verlassen, werde aber diese unvergessliche, wahnsinnige, aufregende und einfach nur tolle Zeit niemals vergessen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass mein halbjähriger Auslandsaufenthalt eine großartige Zeit war, in der ich sehr viele neue und nette Menschen und sehr viel Neues kennenlernte. Ich kann nur jedem empfehlen, der die Chance hat, eine solche Erfahrung zu machen, diese zu nutzen und die Welt zu entdecken.


 


Steffen berichtet über seine Erlebnisse in den USA. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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Steffen in Illinois