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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pauline in Oklahoma

Ich wünschte, ich könnte die Zeit stoppen...

Im März habe ich so viel erlebt und tolle Erfahrungen gemacht. Momentan könnte ich nicht glücklicher sein und bin um ehrlich zu sein sehr traurig, in ca. 2 Monaten wieder zurück nach Deutschland gehen zu müssen. Auf der einen Seite freue ich mich, meine Familie und Freunde wieder zu sehen aber andererseits rennt mir die Zeit hier in den USA davon. In 3 Wochen ist schon Prom und dann sind die letzten Tage gezählt.

Mit meiner neuen Gastfamilie komme ich super gut zurecht und bin mega glücklich, dass ich gewechselt habe. Anfang März war es dann endlich soweit - Basketball State Championship. Donnerstag morgen wurde zunächst ein "walkthrough" in der Grundschule, welche mit dem High school Gebäude verbunden ist, veranstaltet. Die Klassen 1-4 haben unglaublich viele Sachen gebastelt für das Team und jeder von uns bekam eine riesige Tüte mit Süßigkeiten, T-shirt, und ganz viel Krimskrams. Danach ging es endlich los und wir sind mit dem Teambus nach Oklahoma City gefahren. Die Eltern von den Spielern haben den Bus über Nacht dekoriert. Alle Namen standen auf den Fenstern und alles wurde mit schwarz und gold verziert.

Dort haben wir 2 Tage in einem Hotel übernachtet. Beide Spiele von Donnerstag und Freitag hatten wir mit sehr hoher Punktzahl gewonnen, sodass wir am Samstag ins Finale einziehen konnten. Die Stimmung im Stadion war atemberaubend und es ist wirklich beeindruckend, wie viel Team-Support wir von unserem Ort bekommen haben. Besonders die Student Section war laut und hat uns ganz dolle angefeuert. Die letzten paar Sekunden vor Spielende war ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Es war kein wirklich spannendes Spiel, da wir wieder sehr hoch gewonnen hatten aber wir sind zum 4. Mal in Folge State Champions geworden. Was ein Erlebnis!

Die Busrückfahrt war demnach super lustig. Unser Basketball Coach hat gesungen und getanzt und alle waren in bester Stimmung. Zurück in Seiling, sind wir alle herzlich mit Sirenen und Hupen um 1 Uhr morgens empfangen worden. Dieses Erlebnis war definitiv eines meiner Highlights aus meinem Auslandsjahr. Sobald die Basketball Saison endete, startete auch schon Track. Track ist wirklich super anstrengend und daher, dass ich im ersten Halbjahr so gut wie gar nicht sportlich aktiv war, war es anfangs ziemlich hart, auf einmal so viel zu rennen zu müssen. Ich schlage mich allerdings recht gut und kann gut mit den anderen mithalten. Anfang April ist dann auch schon das erste Track Meet, auf welches ich mich sehr freue.

Mitte März hatten wir dann endlich Spring Break. Ich bin mit meiner Freundin nach Texas an die verschiedensten Orte gefahren und das waren wirklich eine der schönsten Tage hier in den USA. Ich habe soviel gesehen und erlebt, ich kann es kaum in Worte fassen.

Zuerst sind wir nach Forth Werth gefahren, wo wir eine Zwischenübernachtung gemacht haben. Am nächsten morgen ging es dann weiter nach Austin und von dort aus nach San Antonio. Dort haben wir 3 Tage mit der Tante von meiner Freundin verbracht. San Antonio ist eine super schöne Stadt und der bekannte Riverwalk hat mir besonders gut gefallen. Wir haben sehr viele vegane Restaurants gefunden und sogar eine kleine Schokoladenfabrik. Es war super interessant zu sehen, wie die verschiedensten Schokoladen hergestellt werden.

Am Dienstag sind wir dann weiter nach Laredo gefahren, um Hannahs Familie zu besuchen. Laredo war erstmal ein weiterer kleiner Kulturschock. Während die eine Hälfte von der Stadt auf amerikanischer Seite in Texas liegt, ist die andere Hälfte in Mexiko. Demnach hatte ich, auch wenn wir auf der amerikanischen Seite waren, das Gefühl wir sind in Mexiko. Alle haben Spanisch gesprochen und vom Lifestyle her war alles ganz anders. Vor allem Downtown war sehr speziell, dennoch hat es mir gut gefallen, da es etwas neues war, was ich nicht kannte. Dienstagabend sind wir dann alle zusammen ins Kino gegangen. Mittwoch und Donnerstag sind wir in die Innenstadt gefahren und Freitag haben wir alle den Tag mit der Familie verbracht und gemeinsam gekocht, getanzt, Spiele gespielt und uns gegenseitig Geschichten erzählt. Freitag ging es dann schon wieder los nach San Antonio für eine weitere Nacht, bevor wir uns am nächsten morgen leider schon auf den Heimweg machen mussten. Auf dem Rückweg haben wir an einem Tulpenfeld kurz vor Dallas Stopp gemacht. Es waren riesige und wunderschöne Tulpenfelder. Wir mussten natürlich für Eintritt bezahlen aber das ganze Geld wird an Menschen mit Down Syndrom gespendet, was eine tolle Sache ist.



Danach haben wir einen weiteren Halt in Dallas gemacht. Dallas hat mir sehr gut gefallen. Mitten in der Stadt ist ein riesiger Park mit Food Stands und vielen Spielmöglichkeiten für Kinder. Sogar ein DJ hat mitten im Park für gute Laune gesorgt. Nach ein paar letzten schönen Stunden in Texas sind wir dann wieder zurück nach Oklahoma gefahren.


 

Pauline berichtet über ihre Erlebnisse in Texas. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir Wir beraten dich gerne!

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