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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pauline in den USA

Weihnachten ganz anders

Weihnachten ganz anders

Am ersten Dezember war endlich Snowball. Meine Gastschwester aus Italien und Ich haben uns zusammen fertig gemacht und sind dann abends zur Turnhalle gegangen, welche sehr festlich geschmückt war. Meine Schule ist ziemlich klein mit nur 90 Schülern, sodass nicht allzu viele Leute dort waren. Dennoch war es ganz lustig und wir haben so einige neue Country Tänze gelernt, die so gut wie auf jeder Veranstaltung getanzt werden.

Den Tag danach haben wir zusammen mit meiner Gastmutter den Tannenbaum aufgestellt und das Haus weihnachtlich dekoriert. Das Wetter war jedoch sehr warm und gab einem nicht so wirklich das Gefühl, dass es schon Dezember ist. Was ich am meisten jedoch vermisst habe, sind die Weihnachtsmärkte, welche mich persönlich immer in Weihnachtsstimmung gebracht haben. Das einzige was es hier gibt, sind Parks, die die mit ganz vielen  Lichter geschmückt werden. Das hat mir echt gut gefallen. Mitte Dezember sind wir mit der Youth Group von der Kirche nach Oklahoma City gefahren, waren Schlittschuh laufen, essen und sind anschließend in eine Mall gefahren. Das war echt ein super Tag und das erste mal, dass ich in Oklahoma City war(außerhalb des Flughafens und einer Shopping Mall in der Nähe). Am 23.12 waren wir alle bei der Mutter von meinem Gastvater zum Kuchen essen eingeladen und anschließend habe Kekse für Santa gebacken. Mit 9 kleinen Kindern war das eine riesen Sauerei, wie man sich das ja schon denken kann aber dennoch ein gelungener Tag. Der 24. Dezember wurde in meiner Gastfamilie überhaupt nicht gefeiert und es war wie ein ganz normaler Wochentag. Den Tag vor Weihnachten habe ich mich mit Freunden getroffen und wir sind zusammen ins Kino gegangen. Am 25.12 kamen Freunde und Familie von meiner Gasteltern. Meine Gasteltern haben eine riesige Familie. Alle 5 Kinder und 23 Enkel kamen an dem Morgen und ich hatte mir vorher niemals vorstellen können, dass so viele Menschen in unser kleines Haus passen aber irgendwie hat es dann doch gepasst.  Nach dem Frühstück haben wir Geschenke ausgepackt und das war ein ziemliches Chaos haha. Die kleinen Kinder haben zum Teil Geschenke vertauscht, sodass viele ein falsches Geschenk hatten.

Ich hatte überhaupt nichts erwartet bezüglich  doch unsere Gastfamilie hat meiner Gastschwester und mir eine Decke mit unserem Namen geschenkt, was eine so süße Idee war und worüber ich mich echt gefreut habe. Nach dem Frühstück wollte meine Gastmutter die Weihnachtsdeko schon wieder wegräumen, und so haben wir noch am gleichen Tag den Tannenbaum abgebaut und wieder im Schuppen verstaut. Das war echt komisch für mich, da ich es gewohnt war, den Weihnachtsbaum erst kurz vor Weihnachten aufstellen und erst im Januar wieder abzubauen. Danach ist nichts mehr passiert und Weihnachten war sozusagen vorbei. Den Tag danach sind wir abends zu einer der Töchter gefahren, haben gegessen und “Dirty Santa” gespielt. Es gab reichlich an zu Essen aber leider nichts ohne Fleisch, weshalb ich nur ein paar Cookies essen konnte.

Nur einen Tag später stand ein Basketball Tournament in Oklahoma City an, bei welchem wir drei Tage in einem Hotel untergebracht waren. Das Tournament lief ziemlich gut für uns und ich bereue es überhaupt nicht ein Teil vom Basketball Team zu sein, auch wenn ich nur ein Manager bin. Neujahr habe ich nicht mit meiner Familie verbracht, sondern mit Freunden und der Youth Group von der Kirche, die ich auch jeden Mittwoch besuche auch wenn ich nicht unbedingt sehr christlich bin, ist das Treffen Mittwoch abends immer das Highlight der Woche. Alle meine Freunde sind dort und wir chillen zusammen, essen, gucken Filme,... New Years Eve sind wir in die nächste Stadt gefahren, sind ins KIno gegangen und haben Pizza gegessen. Gegen 10 waren wir wieder in der Kirche und haben Spiele bis 12 gespielt. Eine Sache, die neu für mich war, ist dass es um 12 kein Feuerwerk gab, da es hier nicht erlaubt ist. Alles in allem war Weihnachten und Neujahr eine tolle Erfahrung mit ganz anderen Traditionen auch wenn ich besonders in der Weihnachtszeit meine Familie und Freunde vermisst habe. Passend zu Neujahr hieß es auch für mich Halbzeit von meiner Zeit hier in den USA. Das zweite Semester hat begonnen und der Alltag geht wieder los. Die Zeit rast so schnell an einem vorbei, sodass mein Jahr hier bald schon vorbei ist, ohne das ich es so richtig mitbekomme.


 

Pauline berichtet über ihr Auslandsjahr in den USA. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

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