Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Noa in Colorado

Soft Landing Camp und erste Schultage

Hallo lieber Leser, ich bin Noa Sara , 17 Jahre alt und ich verbringe mein Auslandsjahr 2017/18 in Colorado. Es war immer mein Traum, für ein Jahr in den Staaten zu leben und den American Way of Life kennenzulernen. Also habe ich die Chance ergriffen und mich Anfang des Jahres bei DFSR beworben. Nachdem alle Unterlagen ausgefüllt waren und ich Ende Juni mein Visum vom Konsulat in Frankfurt erhalten habe, stand meinem Traum nichts mehr im Wege, denn am nächsten Tag habe ich auch meine Gastfamilie bekommen. Das war ein richtig schöner Moment, weil man immer darauf wartet, endlich zu wissen, wo und mit wem man zusammen leben wird. Ich wusste nun, dass ich mein Jahr mit einer Gastmutter und einer gleichaltrigen Gastschwester in Loveland im wunderschönen Staat Colorado verbringen werde. Ich habe Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bis zur Ankunft mit ihnen Kontakt gehalten.

Nach meinem Vorbereitungstreffen im Juli ging die Zeit dann auch sehr schnell vorbei. Die letzten Tage waren sehr schön, da ich noch viel mit Familie und Freunden unternommen hab, jedoch auch meine Vorfreude auf mein Auslandsjahr stieg. Nachdem der Koffer gepackt war und ich mich auch von meiner Familie und meinen besten Freunden verabschiedet hatte, flog ich am Samstag, den 12.August, von Stuttgart los in mein Abenteuer. Ich war super gespannt auf das, was mich erwartet, aber ich konnte nicht realisieren, dass es nun wirklich los ging. Mit einer Freundin, die ich auf dem Vorbereitungsseminar kennengelernt hatte, bin ich gemeinsam nach Frankfurt geflogen. Dort haben wir dann alle anderen deutschen Austauschschüler getroffen und gemeinsam sind wir nach New York/Newark geflogen.


Dort ging es erstmal durch die Sicherheitskontrolle und dann ab ins Hotel. Im Hotel angekommen haben wir nur noch zu Abend gegessen und ich habe meine thailändische Zimmerpartnerin kennengelernt. Es war super aufregend, nun endlich in Amerika zu sein, und ich habe mich auf den nächsten Tag gefreut. Doch erstmal ging es nach einem sehr langen Tag ins Bett. Am zweiten Tag bin ich durch die Zeitverschiebung etwas früher aufgewacht, was aber überhaupt nicht schlimm war. Nach dem Frühstück und dem Seminar ging es dann mit dem Bus endlich nach Manhattan. In der Grand Central Station hatten wir freie Zeit, um uns Mittagessen zu kaufen. Danach sind wir mit dem Bus durch Upper Manhattan gefahren und unser Busführer hat viele spannende Informationen über New York erzählt hat. Zwischendurch sind wir auch immer wieder ausgestiegen und sind z.B. eine kleine Strecke durch den Central Park gelaufen, haben das Haus der Friends Serie gesehen oder waren im Chelsea Market. Danach hatten wir vier Stunden Freizeit, die wir genutzt haben, um unseren ersten amerikanischen Burger zu essen, den Times Square und die Stadt ein bisschen zu erkunden. Am zweiten Tag hatten wir wieder Mittagessen in der Grand Central Station. Danach sind wir mit dem Bus durch Lower Manhattan gefahren. Die Freiheitsstatue haben wir leider nur von etwas Entfernung gesehen. Dafür waren wir am 9/11 Memorial, in Little Italy und China Town und hatten einen wunderbaren Blick auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von New York. Danach hatten wir wieder Freizeit und ich bin mit ein paar anderen auf das Rockefeller Center gegangen. Der Ausblick, den man von dort oben hat, ist einfach unbeschreiblich. Am letzten Tag hat es leider geregnet und wir sind in eine Outlet Mall gefahren. Danach hatten wir Freizeit und ich bin mit ein paar anderen einfach ein bisschen am Central Park und der Fifth Avenue entlang gelaufen. Abends im Hotel haben wir dann auch schon die Koffer für die Weiterreise zur Gastfamilie gepackt. Als ich mich am nächsten Morgen von allen verabschiedet hatte, ging es mit ein paar anderen auch schon los zum Flughafen.



Ich habe mich schon riesig gefreut, dass ich in ein paar Stunden endlich meine Gastfamilie sehe und in meinem neuen zu Hause für die nächsten 10 Monate sein werde. Nach dem 4-stündigen Flug war es dann auch endlich soweit und ich bin in Denver gelandet. Meine Gastfamilie hat mich herzlich begrüßt und wir sind in mein neues zu Hause gefahren. Die ersten Tage waren natürlich aufregend, da alles neu und anders war. Am 21. August, war in den USA die totale Sonnenfinsternis. Um die Finsternis zu 100% sehen zu können, sind wir früh morgens mit der ganzen Familie und ein paar Freunden nach Wyoming auf eine Ranch gefahren. Es war ein wirklich einzigartiges Erlebnis und die Fahrt hat sich definitiv gelohnt, denn so eine Sonnenfinsternis wird man sicherlich nicht ein zweites Mal erleben.

Am Dienstag war dann auch schon mein erster Schultag und ich hab mich gefreut, endlich in die High School gehen zu dürfen. Zweimal habe ich meine Fächer gewechselt, aber mittlerweile liebe ich meinen Stundenplan und die Schule hier. Ich habe Chor, Mathe, Band, Französisch, Englisch und Keramik & Skulptur. Am Anfang war es etwas schwierig, sich zurechtzufinden und auf andere zuzugehen, da meine Schule fast 2.000 Schüler hat. Nach der Zeit wird das aber immer besser und man gewinnt immer mehr Selbstvertrauen. Am Freitag der ersten Schulwoche war auch schon der erste Schultanz, der Color Dance. Den kann man eigentlich mit einem Color Festival in Deutschland vergleichen. Mit meiner Gastschwester und ein paar ihrer Freunde hatte ich an dem Abend viel Spaß. Die ersten 2 Wochen in den USA waren aufregend, jedoch konnte ich immer noch nicht realisieren, dass ich hier bin.

Noa berichtet über ihre Erlebnisse in Colorado. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir beraten dich gerne!

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