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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Nina in Texas

Ich kann mir ein Leben ohne Texas nicht mehr vorstellen

Am Anfang des Monats hatten wir unser aller letztes Basketball Spiel. Es war spannend bis zum Schluss. Wir haben ganz knapp bei einem Punkt gewonnen. Ich hatte unglaublich viel Spaß und eine richtig gute Season. Nachdem unser Spiel vorbei war, haben unsere Coaches fürs ganze Team Pizza bestellt. Es war ein super Abschluss und ich vermisse es jetzt schon. Ich habe so viele gute Erinnerungen gemacht.


An dem Tag nach dem letzten Basketballspiel hat Track für mich angefangen. Ich hatte das erste Mal Practice und bin zum ersten Mal in meinem Leben Hürden gesprungen. Meine Gastschwester macht seit der siebten Klasse Hürdenlauf und hat darauf bestanden, dass ich es auch Mal ausprobiere. Es hat mich Überwindung gekostet, aber es hat Spaß gemacht.

Am Valentinstag hatten wir dann schon unser erstes Track Meet. Bei Track Meets kommen mehrere Schulen zusammen und treten in verschiedenen Disziplinen an, wie zum Beispiel Weitsprung, Sprint, Hochsprung, Staffellauf oder eben Hürdenlauf. Das Ganze wird dann noch in 2 Divisionen aufgeteilt, Jv und Varsity und natürlich wird auch noch nach Geschlechtern getrennt. Für jede Platzierung in den verschiedenen Disziplinen bekommen die Schulen Punkte und die High School mit den meisten Punkten gewinnt das Track Meet. Ich laufe den 100 Meter-Sprint und 300 Meter-Hürdenlauf. Bei meinem ersten Track Meet bin ich den 100- und den 300-Meter Hürdenlauf gelaufen und habe den zweiten und dritten Platz belegt.

Track Meets sind eine ewig lange Angelegenheit und fangen nach der Schule an und enden nicht vor 21 Uhr. Wir haben jetzt jede Woche ein Track Meet. Mir hat Basketball mehr Spaß gemacht, aber es ist trotzdem eine coole Erfahrung und echt anstrengend, jeden Tag beim Training so viel laufen zu müssen. Ich habe schon viele neue Freunde gefunden und lerne bei den Meets auch viele Leute von anderen Schulen kennen.

Zum Valentinstag hat meine Koordinatorin ein Treffen mit all ihren Austauschschülern organisiert. Wir haben uns bei San Antonios Pizza Company getroffen. Es gab ein riesen Buffet mit Pizza und Desserts. Wir waren insgesamt 4 Mädchen. Eine aus Thailand, Vietnam und Dänemark. Nach dem Essen haben wir alle einen Gutschein von unserer Koordinatorin bekommen und sind in den Arkade Bereich gegangen und haben Spiele gespielt. Ich fand es cool, sich mit anderen Austauschschülern auszutauschen, vor allem aus so verschieden Kulturen.

Ein weiteres großes Event diesen Monat war die Livestock Show in San Antonio. Meine Gastschwester hat dort ihre Ziege angemeldet und vor der Jury gezeigt. Ich hatte zwar auch eine Show Ziege, aber leider konnte ich an der Show in San Antonio nicht teilnehmen, da ich keine Amerikanische Staatsbürgerschaft besitze. Es war ein riesen Gelände und die Show hat den ganzen Tag in Anspruch genommen. Wir mussten viel warten und hatten deshalb Zeit, uns in den verschiedenen Hallen umzuschauen. Leute aus ganz Texas, oder sogar weiter weg aus anderen Staaten, sind mit ihren Show Kühen, Lämmern oder Ziegen angereist um teilzunehmen. Die von der Jury bestimmten Gewinner konnten nämlich ihre Tiere bei der Auktion versteigern und ordentlich Gewinn kassieren. Neben den Shows gab es viele Shops mit Souvenirs und sogar ein Western Reitturnier. Eine Austauschschülerin, die ich beim Vorbereitungstreffen in Bremen kennengelernt habe, ist mit ihrer Gastmutter und -Schwester aus Houston angereist um an der Show teilzunehmen. Da wir beide zur gleichen Zeit auf dem Show Gelände waren und man sowieso ewig lange warten musste, haben wir uns kurzerhand getroffen. Es war schon seltsam, nach so langer Zeit wieder Deutsch mit jemandem zu sprechen. Wie sich rausgestellt hat, kommen wir sogar aus der gleichen Stadt - Hamburg.



Es hat echt gut getan, sich mit jemanden auf Deutsch auszutauschen und Erfahrungen zu teilen, oder über das Thema Heimweh zu reden. Ich bin momentan echt im Gefühlschaos. Das Ende des Auslandsjahres rückt immer näher und einerseits bin ich extrem traurig, weil ich hier alles zurücklassen muss, aber andererseits freue ich mich total, meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Ich vermisse nicht nur die Leute, sondern das ganze Land.  Ich war jetzt schon seit 7 Monaten nicht mehr Zuhause. Ich weiß nicht, was mich erwarten wird, wenn ich wieder zurück bin, da ich wirklich behaupten kann, mich verändert zu haben, aber ich freue mich darauf. Ich kann mit Stolz sagen, dass das Auslandsjahr bis jetzt wahrscheinlich mit die schwierigste, aber auch beste Entscheidung meines Lebens war. Ich fühle mich wie Zuhause und habe mir hier in Texas ein zweites Leben aufgebaut mit allem Drum und Dran, Familie und Freunde. Ich habe hier so viel gelernt und kann mir ein Leben ohne Texas nicht mehr vorstellen.

Nina berichtet über ihre Erlebnisse in Texas. Möchtest du deinen Auslandsaufenthalt auch in den USA verbringen? Wir Wir beraten dich gerne!

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