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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Erfahrungen einer Mutter

Was es bedeutet, das Kind ins Ausland gehen zu lassen

In nicht mal mehr 2 Monaten endet das wohl bisher aufregendste Jahr meines Sohnes Jeff. Dann hat er 10 Monate in Tonasket/Washington (Westküste!) bei Familie Bell verbracht. Wie es den kids in ihrem Abenteuerurlaub so ergeht ist ja in vielen Foren und Berichten nachzulesen. Aber wie geht es uns Eltern in diesem knappen Jahr? Ich kann jetzt nur von mir reden, aber schon die mega-aufregende Zeit zwischen der völlig unangekündigten Überraschungsfrage „Mama, was hältst Du eigentlich davon, wenn ich für 1 Jahr nach Amerika gehe?" und den letzten, meist tränenreichen Momenten am Flughafen, hat mir/uns eine Menge abverlangt. Aber immer war es eine gute Mischung aus Stolz, Abenteuerlust, ein wenig Neid und Neugierde, die diese Monate begleitet hat.

Unsere erste Begegnung mit DFSR fand in unserem heimischen Wohnzimmer statt. Da haben wir Berliner ja so einige Vorteile; ob Visabeantragung, erstes Gespräch, Gastgeschenkekauf (Stichwort: Souvenirs!), Vorbereitungstreffen oder Flughafennähe. Alles fand in Berlin statt. Aber zurück zum Gespräch. Das verlief sehr angenehm, denn wer kann besser auf diese Zeit vorbereiten als ein „Returnee"? Der erlösende Anruf kam dann nicht, wie angekündigt nach einer Woche, sondern schon am nächsten Tag. Was für eine Freude, Jeff hatte den Platz. Und nun ging der Papierkram los. Immer wieder gab es zu klärende Fragen, die immer sehr schnell und kompetent beantwortet wurden.

Ob es um Fragen zu BAFÖG, Arztbesuch, Brillenversicherung oder Führerschein ging - nach wenigen Minuten hatte ich die helfende Antwort. Die Krönung war die Buchung des Rückfluges. Nachdem feststand, dass ich Jeff abholen werde, um seine neue Familie und Heimat kennen zu lernen, hatte ich natürlich den Wunsch, den Flug so zu buchen, dass wir gemeinsam nach Hause reisen können. Ich also DFSR unseren Wunschflug mitgeteilt, den sie auch sofort für Jeff buchten, mir im selben Atemzug die Flugbestätigung schickte und ich somit nicht nur den selben Flug buchen sondern auch noch nebeneinander liegende Sitzplätze für alle 3 Flüge ergattern konnte. Das war schon ein Glanzstück, denn von so einigen Abhol-Eltern habe ich gehört, dass ein gemeinsamer Rückflug fast ausgeschlossen ist. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle für das unglaubliche Engagement, das ich bei DFSR während der gesamten Zeit erleben durfte. Also auch in der Zeit, nachdem die kids verschickt und die Rechnungen bezahlt sind wird hervorragend für uns „Hinterbliebene" gesorgt. Sehr interessant war auch der direkte Vergleich mit einer anderen Austauschorganisation, da im Freundeskreis die Tochter ebenfalls ein Austauschjahr in den USA absolviert. Wir DFSR-ler waren immer die mit den schnellsten und besten Informationen.

Vielen Dank DFSR, dass Sie auch mich als zurück gelassene Mutter so super betreut haben und es noch immer tun. Und nun freue ich mich unsäglich auf den 5. Juni, an dem ich endlich mein „Baby" wieder knuddeln kann! Einen kleinen Tipp habe ich noch: Wenn man für die Bewerbung und den Pass Bilder machen lässt, wäre der rechtzeitige Hinweis, dass für das Visum ganz andere Fotoformate benötigt werden, sehr hilfreich. Also diese am besten gleich gemeinsam mit den anderen anfertigen lassen. Das spart unnötige Rennereien, die man eh schon zur Genüge hat.

Erfahrungen einer Mutter