Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

Image can't be displayed.

Christina in Oklahoma

Anders als gedacht

Unglaublich, 5 Monate bin ich schon hier und ich habe schon so viel erlebt. Mein erstes Halloween, Thanksgiving und Weihnachten. Ich hab mich super eingelebt. Meine Gastfamilie ist schon mehr als nur eine Gastfamilie für mich. Ich weiß noch wie ich die E-Mail von DFSR bekommen habe, dass ich in ein Dorf komme mit 600 Leuten und ich mir ein Zimmer mit meiner Schwester teilen muss. Doch es ist echt super. In kleineren Schule findet man schneller Anschluss und mein Zimmer teile ich super gerne, da ich immer einen zum Reden habe und nie alleine bin. Mit der Sprache habe ich auch keine Schwierigkeiten mehr und das Schulniveau ist auf jeden Fall niedriger als in Deutschland. Ich bin ziemlich froh, dass ich ganze 10 Monate hier bin, da es eine Zeit dauert bis du die Sprache kannst und Freunde gefunden hast. Mein großer Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich probiere alles mögliche Neue aus. Ich spielte Softball, bin jetzt im Bowlingteam, in der Schulband und ich gehe regelmäßig in die Kirche. Doch man findet einfach total schnell Anschluss, wenn man alles mitmacht. (:

Es ist doch mehr anders hier in Amerika, als ich gedacht habe. In der Schule gibt es mehr Regeln, wie zum Beispiel keine Umarmung zwischen Jungen und Mädchen, keine kurzen Hosen und du darfst keine unnatürliche Haarfarbe haben. Ich kann mich noch an meinen ersten Schultag erinnern, als ich noch keinen kannte und auch mich noch nicht richtig verständigen konnte. Es war am Anfang echt hart, doch jetzt treffe ich mit Freunden und gehe mit meinen Mädchen am Wochenende ins Kino. Die Amerikaner sind total offen und sehr freundlich.

Meine erstes Thanksgiving war total aufregend, es war ein riesen Familienfest und das Einzige, was man macht, ist zusammen sitzen und lecker Turkey essen. Ich habe so viel gegessen, dass ich das Gefühl hatte, es war genug für die ganzen nächsten Jahre. Den Tag nach Thanksgiving machen alle Geschäfte in der Nacht auf (Black Friday). Das Meiste ist 50-70 Prozent reduziert. Mein erstes Weihnachten in Amerika war auch besser als erwartet. Man steht morgens auf und packt die Geschenke aus und natürlich hatten wir auch die roten Socken über den Kamin hängen. Nachmittags kommt die Familie und man isst zusammen. Meine Familie hat mich so gut aufgenommen und ich passe echt richtig gut hier rein.

Der Sport geht hier über alles in Amerika. Wenn du dich für eine Sportart in der Schule entscheidest, wie zum Beispiel Softball, Football, Basketball, hast du jeden Tag nach der Schule Training. Doch es bringt wahnsinnig Spaß und da fast alle Sport machen, ist es ein tolles Gemeinschaftsgefühl. Fast alle Amerikaner gehen in die Kirche, dort ist es total anderes. Meistens haben die Kirchen eine Jugendgruppe 2-mal in der Woche und da trifft man auch wieder alle seine Freunde.

Selbstverständlich gibt es Momente, wo man Heimweh hat. Am Anfang ist es ziemlich hart. Doch alles, was man hier erlebt, kann dir keiner mehr nehmen. Mit deinen Freunden daheim kannst du immer noch einen DVD Abend machen, wenn du wieder kommst. Ein Glück leben wir im 21. Jahrhundert und durch Facebook und Skype ist es leicht, Kontakt zu halten. Ein Schüleraustausch bedeutet so viel - persönliches Wachstum, knüpfen persönlicher internationaler Beziehungen, eine zweite Sprache lernen und ein kultureller Austausch. Wagt euch den großen Schritt, er wird euer Leben im positiven Sinne beeinflussen.

Ich bedanke mich auch nochmal bei DFSR, da es eine super Organisation ist. Ihr habt mir die beste Familie rausgesucht, ich war durch das Vorbereitungsseminar super vorbereitet und ich danke euch, dass ihr mich auf eine Schule mit 120 Schülern gesteckt habt. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

Lg Christina (:

 


 

Christina berichtet über ihr Auslandsjahr in Oklahoma. Hast du auch Lust auf einen Auslandsaufenthalt in den USA? Wir beraten dich gerne!

Beratungstermin vereinbaren

Christina in Oklahoma