Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Pia in den USA

Alltag im Internat & bisherige Erfahrungen

Hey, mein Name ist Pia und ich bin gerade in der USA, genauer gesagt in Peru, in dem Bundesstaat Illinois. Ich mache hier das Classic Plus Boarding Programm und bin nun schon für 7 Monate hier. Bis das Schuljahr endet sind es noch ungefähr 3 Monate, die ich hierbleibe. Unsere Boarding Schule ist circa 5 Gehminuten von der Schule entfernt. Ich lebe dort mit 15 anderen Mädchen und den Hauseltern, die ihr eigenes Haus direkt nebenan haben. Zwölf der Mädchen kommen aus China, eine aus Japan, eine aus Vietnam und meine Roommate ist Amerikanisch. 


Mein Alltag sieht unter der Woche ziemlich ähnlich aus. Ich gehe morgens zur Schule, am Nachmittag mache ich Sport, dann gibt es amerikanisches Essen, dass von unseren Hauseltern zubereitet wird. Danach mache ich meistens meine Hausaufgaben oder was mit meinem Freunden im Internat. 
Die Sportarten, die ich direkt nach der Schule gemacht habe, haben sich über die verschiedenen Saisons immer wieder geändert. Im Herbst habe ich Tennis gespielt, im Winter war ich im Bowling-Team und seit der Frühlingssaison gehe ich ins schuleigene Fitnessstudio. Davor habe ich aber Track and Field ausprobiert. 

Meine Wochenende sehen immer anders aus. Ich mache häufig was mit meinen Freunden aus der Schule. Wir gehen dann ins Kino, shoppen, ins Restaurant, oder zu nahe gelegenen Städten. Es gibt auch häufig Sportevents oder andere Schulevents. Einmal im Monat gehen wir von dem Internat aus, mit allen anderen internationalen Schülern, zu verschiedenen Attraktionen. Wir waren zum Beispiel in einer Mall, in einem Museum oder auch Schlittschuhlaufen und Skifahren. Wenn ich jedoch mal nichts für das Wochenende geplant habe, dann mache ich einfach was mit den anderen Internatsschülern. Sei es, dass wir was zusammen kochen, spazieren gehen, oder einfach nur ein Film gucken. Während den Ferien sieht es dann etwas anders aus. Viele andere Austauschschüler fliegen wieder zurück in ihre Heimatländer. Das habe ich allerdings nicht gemacht, einfach weil ich die Feiertage auch mal in den USA miterleben wollte. Glücklicherweise hat mich dann eine Freundin aufgenommen und ich konnte während den Tagen, an denen wir keine Schule haben bei ihr unterkommen. So konnte ich dann Thanksgiving und Weihnachten außerhalb des Internats verbringen, was auch eine Erfahrung war. 


Während meines Auslandsjahres konnte ich insgesamt schon viele schöne Erfahrungen sammeln. Einer meiner besten waren zum Beispiel die Ausflüge, die ich zusammen mit meinen Freunden nach Chicago gemacht haben, die Schultänze, Homecoming und Sadies, sowie Spirit Week, wo wir uns verkleidet haben, kleine Spiele gespielt haben und abends dann noch zusammen mit dem gesamten Jahrgang zusammen Zeit verbracht haben. Über diese Erfahrungen kann ich jedoch in einem anderen Bericht nochmal ausführlicher berichten.


Das Abendessen nach der Schule zusammen mit meinen Hauseltern und den anderen Austauschschülern wird mittlerweile auch zu meinem Highlight des Tages, da wir immer sehr viel zu lachen und zu erzählen haben. Am Abend mache ich dann noch meine Hausaufgaben, die übrigens im Gegensatz zu denen, die ich in Deutschland aufbekommen habe eher wenig ausfallen. Manchmal gehe ich dann noch gerne mit dem japanischen Mädchen für eine Stunde spazieren. Auch wenn wir das fast jeden Tag machen gibt es jedoch jedes mal so viel aus der Schule zu erzählen, dass es sich wie 10 Minuten anfühlt. 


Soviel erstmal als Überblick auf mein etwas anderes Leben hier in den USA. Bis zum nächsten Mal!