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Dr. Frank Sprachen & Reisen

Ausland macht schlau!

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Kilian in den USA

Mein dritter Monat - Heimweh, Thanksgiving

Hello and Welcome Back!

Heute wird es mal um etwas anderes gehen....
Normalerweise habe ich immer über meinen Monat geredet, jedoch möchte ich heute über meine Gefühle etwas mehr eingehen.


Heimweh nach 3 Monaten

Man sagt, dass man nach drei Monaten anfängt, Heimweh zu bekommen, und ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass das wahr ist.
Ich dachte nie, dass ich so einer bin, der jemals Heimweh bekommen würde.

Ich dachte immer, dass es normal ist kein Heimweh zu haben, gerade weil so viele Austauschschüler davor gesagt haben, dass sie doch nie Heimweh hatten und alles perfekt ist.
Versteht mich nicht falsch, dieser Blog soll auf keinen Fall negativ sein, aber ich möchte etwas mehr auf die nicht so perfekten Teile eingehen, weil das genauso wichtig ist. 

Bevor ich mein Auslandsjahr gestartet habe, dachte ich, dass die Zeit auf keinen Fall einfach wird, jedoch dachte ich auch nicht, dass die Zeit so schwierig wird. Meine Gastmutter hat mir schon von Anfang an gesagt, dass meistens alle Austauschschüler Heimweh vor Weihnachten bekommen, weil alle Traditionen, die man zu Hause hat, im Ausland nicht stattfinden. Es ist wirklich total komisch, nicht mehr seine ganz normalen Feiertage zu haben. Schließlich ist es das, was man schon sein ganzes Leben lang kennt.
Ich liebe Amerika wirklich, jedoch habe ich in letzter Zeit auch Deutschland zu lieben und zu schätzen gelernt. Ich dachte immer das Amerika mein Ding wäre, ich hierherziehen möchte, und mein Leben hier verbringen möchte. Doch jetzt weiß ich, dass ich mich unfassbar wohl fühle in Deutschland.
Denn erst wenn man etwas nicht mehr hat, lernt man es zu schätzen.

Ich habe am Anfang des Monats bemerkt, dass es mir mit jedem Tag etwas schlechter ging, und dadurch habe ich mich nur noch schlechter gefühlt, weil ich dachte, dass ich mich ja gut fühlen muss. Schließlich lebe ich ja meinen Traum.
Ich habe Mitte November ziemlich Heimweh bekommen. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob das Heimweh war, denn ich wollte immer noch hierbleiben, mein Leben weiterleben. Ich fühle mich in meiner Gastfamilie unfassbar wohl. Aber trotzdem habe ich mein altes Leben etwas vermisst.
Ich habe es vermisst, selbst mal etwas zu machen, meine Freunde zu fragen, ob sie was machen wollen, oder mit meinen Haustieren mal wieder zu kuscheln, wieder zu meinem Lieblingsrestaurant zu fahren, oder einfach  nur einen Spaziergang in der gewohnten Umgebung zu machen.
Und wie bescheuert das jetzt für manche klingen mag, ich hätte auch nie gedacht, dass ich das so sehen würde.

 



Ich sehe mein altes Leben mit einer ganz anderen Perspektive. Alles das was ich hatte, schätze ich so unfassbar sehr. Erst dann, wenn man Entfernungen von bestimmten Dingen hat, bemerkt man erst wie viel sie Wert sind.
Es geht mir hier nicht um Deutschland generell.
Es geht mir darum, dass Deutschland mein Zuhause ist und ich mich dort wohl fühle.

Doch am Ende des Monats sehe ich es dann doch positiv und versuche mich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Denn ich weiß ganz genau, dass ich in einem Jahr Zuhause sein und die Zeit hier vermissen werde.
Denn so sind wir Menschen leider, wir wollen immer Dinge, die wir nicht haben können und vergessen unser jetziges Leben.
Ich versuche immer daran zu denken, was für eine große Chance ich hier habe und dass auch die harten Tage mich stärker machen. Denn am Ende des Tages wachse ich aus diesen Erlebnissen, und kann somit daraus etwas schöpfen.

Monatsüberblick

Wie viele von euch wissen, war ich ja über Halloween in San António und habe dort ein Wochenende mit meiner Gastfamilie in einem Hotel verbracht. Danach sind wir nach Hause gefahren und von jetzt auf gleich war… Weihnachten.
Und es war sowas von komisch!
Wir Deutschen mögen es gerne zwei Wochen, vielleicht eine Woche vorher zu dekorieren und zu schmücken.
Aber hier ist Halloween vorbei und dann geht es direkt über zu Weihnachten.
Dazu kommt noch, dass ich in Texas lebe und wir immer noch so um die 20 bis 30 Grad am Tag haben. Um dem Ganzen noch etwas Pepp zu geben, haben meine Gastschwester und ich uns dazu entschieden, am Pool zu liegen und uns zu sonnen. Aus reinem Protest.

 

Thanksgiving

Mein Thanksgiving war etwas langweilig.
Versteht mich nicht falsch, aber wir haben nun mal das gemacht, was man machen sollten, ESSEN.
Trotzdem weiß ich selber nicht, was ich erwartet habe. 
Mir haben davor Leute in der Schule gesagt, dass es das beste Fest des Jahres wäre, aber das ist absolut nicht meine Meinung.
Es war trotzdem ganz süß und ich fand es total interessant, mal zu sehen, wie die Tradition hier so ist, wenn es um Feiertage geht.

Davon abgesehen haben wir im November nicht wirklich viel unternommen. Ich habe mich sehr auf meine Gastfamilie, Schule und mein YouTube Kanal konzentriert.
Den könnt ihr euch auch gerne anschauen, falls ihr mehr von meinem  Auslandsjahr sehen wollt.
Ihr könnt mich auch immer gerne auf Instagram anschreiben, falls ihr irgendwelche fragen an mich habt, ich helfe immer gerne!

Fazit

Ich hoffe euch hat dieser Blog gefallen.
Ich hoffe wirklich, dass ich euch kein falsches Bild von einem Auslandsjahr mache, ich möchte einfach nur mit euch ehrlich sein <3